Auf der Suche nach Funklöchern: Abgeordneter will Bundesnetzagentur informieren

Stephan Schmidt sucht Funklöcher. (Foto: Büro Stephan Schmidt)

Der CDU-Wahlkreisabgeordnete für Heiligensee, Konradshöhe und Tegel, Stephan Schmidt (CDU), möchte die Versorgung durch die Mobilfunknetze in seinem Wahlkreis verbessern.



Verantwortlich für die Netzabdeckung sind die einzelnen Mobilfunkunternehmen, zuständig für Beschwerden ist die in Reinickendorf ansässige Bundesnetzagentur. Schmidt: „Als Nutzer der Mobilfunknetze kann man dazu beitragen, die Netzabdeckung zu verbessern, indem man sogenannte Funklöcher an die Netzbetreiber meldet. Um eine größtmögliche Wirkung zu erreichen, sammele ich daher Meldungen über Funklöcher, um diese dann gesammelt an die für die Überprüfung der Netzabdeckung zuständige Bundesnetzagentur weiter zu geben.“

Der Abgeordnete berichtet, dass er schon mehrfach darauf angesprochen worden sei, dass es vor allem in Heiligensee und auf den Hauptverkehrsstraßen durch den Wald, aber auch in Konradshöhe und Tegelort viele Stellen mit einem sehr schlechten Empfang für Mobiltelefone und Smartphones gebe. Viele Menschen seien aber heutzutage darauf angewiesen, beispielsweise bei der mobilen Navigation oder weil sie bei sich zu Hause einen Telefonanschluss einsparen wollen und sich deshalb für die mobile Lösung entscheiden. Ein guter Handyempfang ist schließlich auch wichtig für die Alarmierung von Polizei oder Feuerwehr bei Unfällen und anderen Notfällen. "Ich möchte deshalb eine Umfrage über vorhandene Funklöcher starten und hoffe, dass sich möglichst viele Betroffene daran beteiligen“, so Schmidt.

Betroffene können eine kurze Meldung mit der Angabe von Netzbetreiber, Standort und Qualität der Erreichbarkeit des Netzes an Schmidts Wahlkreisbüro unter buero@stephan-schmidt.berlin oder an 40 39 57 93 abgeben. Sobald ausreichend Daten vorhanden sind, soll die Netzabdeckung auf einer Karte im Internet sichtbar gemacht und die Bundesnetzagentur über das Ergebnis informiert werden.
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