Mit Skateboard am Fahrrad sicher unterwegs

Die Schülerfirma des Luise-Henriette-Gymnasiums überzeugte mit einer Fahrradhalterung für Skateboards. (Foto: DR)
Berlin: Luise-Henriette-Gymnasium |

Tempelhof. Jubel am Luise-Henriette-Gymnasium. Nach den Erfolgen mit einer Nachhilfeagentur und einer Spiele-CD für Kinder steht eine Schülerfirma nun zum dritten Mal mit einer innovativen Geschäftsidee beim Regionalfinale des Schülerfirmenwettbewerbs Business@School ganz oben auf dem Treppchen.

Unter der jahrzehntelang bewährten Anleitung des Wirtschaftskunde-Lehrers Dieter Radde überzeugte die aktuelle fünfköpfige Luise-Henriette-Schülerfirma "SkaBe – click.ride.skate" die Jury. Sie konnte sich mit einer innovativen, kostengünstigen und zudem auch noch diebstahlsicheren Skateboardhalterung für das Fahrrad gegen starke Konkurrenz von über 1500 Mitbewerbern und 90 Schulen durchsetzen.

Bei dem von den beteiligten Luise-Henriette-Schülern eigenständig entwickelten Produkt handelt es sich im Grunde um einen eher unspektakulären Clip, an dem ein sperriges Skateboard mit einem Handgriff seitlich am Fahrrad-Gepäckständer befestigt wird. Einfach, aber höchst wirkungsvoll. „Einfach eine klasse Idee und so gut umgesetzt wie lange nicht mehr“, so der stolze Lehrer zur Berliner Woche. Und es ist noch mehr drin: Jedenfalls vertritt das Siegerteam der 16- bis 18-jährigen Tempelhofer Nachwuchsunternehmer Maica Ngo, Nicole Pawletta, Felicia Rensner, Clarissa Schmidt und Nino Zimmerling die Region Nordostdeutschland nun auch beim Bundesfinale am 18. und 19. Juni in München.

In dem von der Boston Consulting Group (BCG) zum 19. Mal veranstalteten Wettbewerb treten Schülerfirmen aus allen Regionen mit ihren Businessideen und Produkten an. Die aus Vertretern der Wirtschaft (unter anderem Deutsche Kreditbank, AOK-Nordost, Mister Spex, Boston Consulting Group) bestehende Jury bewertete in zwei Runden Idee, Präsentation, Geschäftsplan und Erfolgsaussichten der beteiligten Unternehmen.

Die Luise-Henriette-Schülerfirma wurde aufgrund ihres überzeugenden und tragfähigen Gesamtkonzepts zum Sieger des diesjährigen Regionalwettbewerbs gekürt. Die Jury attestierte ihr: „Auch kritische Nachfragen meisterten die fünf Jugendlichen perfekt“. Die Vermittlung der wirtschaftlichen Grundlagen sowie Entwicklung und Ausarbeitung des Geschäftsmodells fand unter anderem in freiwilligen Zusatzkursen statt. Der Einsatz hat sich gelohnt und die Berliner Woche drückt nun natürlich für München ganz fest die Daumen. HDK

Weitere Informationen: https://www.business-at-school.net
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