Nickerchen auf der Stadtautobahn: Betrunkener schlief bei laufendem Motor

Tempelhof. So etwas erleben selbst hartgesottene Polizisten nicht alle Tage: Ein offenbar schwer alkoholisierter Autofahrer wollte seinen Rausch gemütlich auf der Stadtautobahn ausschlafen.

Der Fall mit beinahe tragigkomischen Zügen trug sich am 4. April gegen 21 Uhr auf der A 100 in Tempelhof zu. Beamte der Autobahnpolizei bemerkten auf der Auffahrt Oberlandstraße in Richtung Autobahnkreuz Schöneberg einen einfach nur dastehenden Pkw. Natürlich wollten sie nachsehen, was da los war und staunten nicht schlecht, als sie die Fahrertür öffneten. „Den Beamten stieg sofort starker Alkoholgeruch in die Nasen“, heißt es unter anderem nüchtern im Polizeibericht, und, dass sie dann wohl einigermaßen Schwierigkeiten hatten, den bei laufendem Motor schlafend am Lenkrad zusammengesunkenen Fahrer zu wecken. „Es gelang nur schwer“, steht im Einsatzbericht.

Die gleich vor Ort durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab bei dem „desorientiert wirkenden Fahrzeugführer“ auf Anhieb einen Wert von etwa 2,3 Promille. Daraufhin übernahmen die Beamten das Steuer, fuhren den Wagen von der Autobahn und den 38-jährigen Trunkenbold zur Gefangenensammelstelle. Nach Blutentnahme und Beschlagnahme seines Führerscheins durfte er, noch etwas schwankend zwar, seinen Weg schließlich zu Fuß fortsetzen. HDK
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