40 Jahre „paperpress“

Die ersten Ausgaben wurden mit einem Gerät der Firma Ormig gedruckt. (Foto: privat)

Tempelhof. Eine publizistische Institution feiert Geburtstag. 1976 wurde im Mariendorfer Jugendclub „Bungalow“ das Projekt „paperpress“ begründet. Ein bis heute kein Blatt vor den Mund nehmender und oft aneckender Dauerbrenner.

Es begann vor 40 Jahren mit einer Startauflage von 50 Exemplaren. Politisch interessierte Jugendliche und der beim Jugendamt Tempelhof angestellte Bungalow-Leiter Ed Koch riefen den Jugendpressedienst Tempelhof ins Leben und fingen an, „paperpress“ zu drucken. Heute eine – vor allem in den Politzirkeln der Stadt – weit über die Bezirksgrenzen wirkende und auf ihre Unabhängigkeit pochende Institution mit Redaktionssitz in der ufaFabrik.

Angefangen hat es mit Mitteln und Gerätschaften, die aus heutiger Sicht wie aus einer anderen Welt wirken. „Bevor wir uns leisten konnten, einen Fotokopierer zu mieten, wurden die Ausgaben im Spiritus-Umdruckverfahren mit einem Gerät der Firma Ormig im Hankurbelbetrieb hergestellt“, erinnert sich Koch. Die Artikel tippte Koch auf dem Schreibmaschinenmodell „Gabriele“ von Triumph.

Für eine vom 8. bis zum 28. April im MedienPoint Tempelhof, Werderstraße 13, geplante Ausstellung zum 40-jährigen paperpress-Jubiläum werden nun dieses Schreibmaschinenmodell und diese spezielle Druckmaschine gesucht.

Wer solche Geräte vielleicht noch im Keller oder auf dem Dachboden herumstehen hat und als Leihgabe zur Verfügung stellen möchte, der erfährt alles Weitere unter  0170/626 73 77 bei Ed Koch oder unter  78 89 31 94 im MedienPoint. HDK
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