Udo Keil feiert 80. Geburtstag

Kürzlich wurde Ex-Politiker Udo Keil von Staatssekretär Bernd Krömer mit der Ehrenmedaille des Berliner Sports ausgezeichnet. Foto: privat

Tempelhof. Es gibt Leute, die werden scheinbar nicht älter. Udo Keil zum Beispiel. Sein Erscheinen beim Rocktreff, als dessen Mitinitiator er gilt, löste rundum Erstaunen aus: „Der sieht ja immer noch aus wie vor 30 Jahren!“

Das kann der Berliner Woche-Reporter nur vollumfänglich bestätigen und kaum glauben, das der ehemalige Tempelhofer Stadtrat für Jugend, Familie und Sport am 26. Juli seinen 80. Geburtstag feiert. Er ist auch körperlich beneidenswert fit und nach wie vor auf Golf- und Tennisplätzen sowie auf Skipisten unterwegs.

Der 1935 in Köpenick geborene Udo Keil hat von 1980 bis zur Pensionierung 1996 als dienstältester Jugendstadtrat vom Rathaus Tempelhof aus maßgeblich die Jugendpolitik in Berlin mitbestimmt. So kann das politische CDU-Urgestein beispielsweise die Aufnahme von schwerstbehinderten Kindern in Regelkindertagesstätten für sich verbuchen. „Heute ist die Inklusion eine Selbstverständlichkeit, zu der damaligen Zeit gab es dagegen große Proteste“, erinnert sich Keil. Nach seiner Pensionierung war er 18 Jahre ehrenamtlich als Vizepräsident im Behindertensportverband Berlin für die Finanzen zuständig. Erst vor wenigen Wochen ist er aus diesem Amt ausgeschieden, wurde vom Senat ehrenvoll verabschiedet und von Staatssekretär Bernd Krömer mit der Ehrenmedaille des Berliner Sports für Verdienste um die Förderung des Sports ausgezeichnet. HDK
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