Zahl der Wohnungseinbrüche im ersten Quartal um 13,5 Prozent gesunken

Berlin. Vorbeugen lautet die Devise. Die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle zur Einbruchprävention am Platz der Luftbrücke verzeichnet riesigen Zulauf und die Bundesregierung fördert mit staatlichen Zuschüssen und Krediten den Einbruchschutz.

"Das ist eine gute Nachricht, die uns bei unseren Anstrengungen hilft. Viele Täter geben auf, wenn es ihnen nicht schnell gelingt, Türen oder Fenster aufzubrechen", sagt Innensenator Frank Henkel (CDU). Auffällig ist, dass durch verbesserte Sicherheitsmaßnahmen oder aufmerksame Nachbarn die Quote der versuchten Einbrüche im vergangenen Jahr bei knapp 40 Prozent lag. "Das ist im langjährigen Vergleich ein extrem guter Wert", sagt Henkel.

Mieter und Hausbesitzer könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dieses hohe Niveau zu halten und sogar auszubauen. "Die Fördermaßnahmen schaffen richtige Anreize. Sie müssen jetzt schnell umgesetzt werden." Henkel wirbt in diesem Zusammenhang ausdrücklich für das kostenfreie Angebot der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle zur Einbruchprävention am Platz der Luftbrücke. Es werde von den Berlinern sehr gut angenommen. 2011 gab es 3079 Beratungen, 2014 mit 5778 fast doppelt so viele. Gleichzeitig weist der Innensenator darauf, dass sich die intensiven Anstrengungen von Innenverwaltung und Polizei allmählich auszahlen würden. So sei die Zahl der Wohnungs- und Einfamilienhauseinbrüche im ersten Quartal dieses Jahres um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 12 159 Einbrüche zur Anzeige gebracht. Henkel: "Der Rückgang ist erfreulich, aber kein Grund zur Entwarnung. Die Bekämpfung von Einbrüchen bleibe eine Schwerpunktaufgabe.


Horst-Dieter Keitel / HDK
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