Auf dem Tempelhofer Feld müssen 25 kranke Bäume fallen

Tempelhof. Nach einer erneuten Prüfung unter Einbeziehung vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), wurde die Notwendigkeit bestätigt, 25 Bäume auf dem Tempelhofer Feld zu fällen.

Zwar hatte ein erstes Fachgutachten bereits die "Unumgänglichkeit dieser Fällungen" festgestellt und die Durchführung dringend empfohlen. Aber: "Um sicherzugehen, dass tatsächlich nur notwendige Fällungen durchgeführt werden", so Bettina Riese, Sprecherin der Grün Berlin GmbH, wurden die bisherigen Ergebnisse noch einmal überprüft und schließlich in vollem Umfang bestätigt. Jedenfalls ergab die erneute Prüfung der betroffenen Bäume, dass auch ein starker Rückschnitt der Kronen oder das Absägen einzelner Äste die Gefahr für die Besucher nicht beseitigen kann.

Und darum geht es: Um die Sicherheit von Passanten und Besuchern zu gewährleisten, müssen Bäume auf öffentlich zugänglichen Freiflächen einmal im Jahr von Fachleuten kontrolliert werden. Und für einige der zurzeit etwa 900 Bäume an den Rändern des ehemaligen Flugfelds hat die zweifache Begutachtung nun teilweise erhebliche Schäden ergeben. Die Fällungen sollen in den nächsten Tagen vorgenommen werden. Allerdings sollen im Rahmen der Entwicklung der Parklandschaft Tempelhof in den nächsten Jahren über 1500 Bäume neu gepflanzt werden, die ersten etwa 150 noch in diesem Jahr. "Damit wird die Anzahl der gegenwärtig etwa 900 Bäume in Zukunft kräftig erhöht", kündigt Bettina Riese an.

Weitere Informationen unter www.tempelhoferfreiheit.de und www.gruen-berlin.de

Horst-Dieter Keitel / hdk
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