Baden ohne Diskriminierung

Schöneberg. Die Fraktionen SPD und Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung fordern "geschützte Räume" für Transsexuelle im Stadtbad Schöneberg. Zu deren alltäglichen Erfahrungen in Schwimmbädern gehören laut SPD und Grünen misstrauische Blicke, abfällige Bemerkungen und Anfeindungen. Nach dem Vorbild des Kreuzberger Baerwaldbads könne das Stadtbad Schöneberg jeden Monat einmal für zwei Stunden nur inter- beziehungsweise transsexuellen Menschen vorbehalten sein, meinen Marius Feldkamp, frauen- und queerpolitischer Sprecher der Grünen, und Orkan Özdemir, integrationspolitischer Sprecher der SPD. Sollte der gemeinsame Antrag der Fraktionen die Bezirksverordnetenversammlung passieren, muss das Bezirksamt erst noch die Berliner Bäderbetriebe für das Anliegen gewinnen.


Karen Noetzel / KEN
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