Der Flughafen, das unbekannte Gebäude

Für Interessierte werden regelmäßig Führungen durch den ehemaligen Flughafen Tempelhof angeboten. (Foto: HDK)

Tempelhof. Das Flughafengebäude ist nicht nur als Veranstaltungsort nachgefragt. Auch seine wechselvolle Geschichte und die eindrucksvolle Architektur locken zahlreiche Besucher an. Allein in diesem Jahr haben schon rund 10 000 Besucher das Gebäude im Rahmen geführter Touren erkundet.

Die Führungen durch das unter Denkmalschutz stehende Ensemble wurden und werden bislang von der Tempelhof Projekt GmbH organisiert und sollen nun stärker ausgebaut werden. Zu diesem Zweck wurde über ein öffentlich ausgeschriebenes Vergabeverfahren ein professioneller Partner aus dem Bereich Stadtführungen und Besuchsprogrammentwicklung gesucht. Die Berliner Agentur "Berlin kompakt" hat den Zuschlag bekommen, organisiert seit Anfang August regelmäßig die rund zweieinhalbstündigen Führungen und ist dabei, neue Formate zu entwickeln. Bei den Rundgängen geht es laut Veranstalter zu den interessantesten Stellen des riesigen Gebäudes. Dazu gehören neben den üblichen Attraktionen wie der Haupthalle mit den ehemaligen Check-in-Bereichen oder der monumental geplanten Eingangshalle auch Bereiche, die öffentlich kaum bekannt und auch nicht frei zugänglich sind. Zum Beispiel eine Basketballhalle, die die amerikanischen Streitkräfte über der Eingangshalle gebaut haben.

Die Führungen durch die Historie des weltberühmten Flughafens sowie dem viertgrößten Gebäude der Welt starten im ehemaligen GAT-Bereich (General Aviation Terminal), dem heutigen Büro der Tempelhof Projekt GmbH am Tempelhofer Damm 1-7 und werden zurzeit montags bis donnerstags um 16 Uhr, freitags um 13 und 16 Uhr sowie sonnabends und sonntags um 11 und 14 Uhr angeboten. Anmeldung nicht erforderlich.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene zehn, für Schüler und Studenten sechs und für Kinder vier Euro. Weitere Infos unter www.tempelhoferfreiheit.de.

Horst-Dieter Keitel / hdk
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