Großes Funkamateurtreffen in Tempelhof

Funken ist ein generationsübergreifendes Hobby, wie zum Beispiel Eckart Moltrecht, Rufzeichen DJ4UF, und sein Enkel Sven, Rufzeichen DO9SV, belegen. (Foto: DARC)

Tempelhof. Im Äther über dem Tempelhofer Feld ist diesen Sonnabend, 1. September, voraussichtlich eine Menge los. Der Deutsche Amateur Radio Club (DARC), Distrikt Berlin, veranstaltet dort von 15 bis 19 Uhr erstmals sein alljährliches Treffen. Der Eintritt ist frei

Der DARC ist der größte Verband von Funkamateuren in Deutschland und die drittgrößte Amateurfunkvereinigung weltweit. Mit etwa 40 000 Mitgliedern aus allen Altersgruppen vertritt der Verein die Interessen der über 70 000 Funkamateure in Deutschland und engagiert sich bei der Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen. Auf Tempelhofer Ebene werden sich am Sonnabend aus einem eigens in der Nähe des Eingangs Columbiadamm errichteten DARC-Pavillons Antennen in den Himmel strecken und den Funkbetrieb live erlebbar machen. "Wer sich also schon immer für Amateurfunk interessiert hat, kann erschöpfend fachkundige Auskunft zu diesem sehr vielseitigen Hobby erhalten und darf sogar - unter Aufsicht versteht sich - selbst zum Mikrofon greifen", kündigt DARC-Sprecher Andreas Schulze (Amateurfunk-Rufzeichen DL4AND) an. Außerdem werden das Anpeilen von versteckten Sendern und eine Notfunkstation vorgeführt, die unter anderem drahtlos und ohne Handynetz E-Mails verschicken kann.

Jedenfalls scheint der Amateurfunkbetrieb selbst in Zeiten von Internet und Mobiltelefon nichts von seiner Faszination verloren zu haben. "Im Gegenteil", meint Schulze und sagt, dass sich über diese spannende Freizeitbeschäftigung der Zugang zu den neuen Technologien eröffnen würde, die aus unserem heutigen Leben und unserer Berufswelt nicht mehr wegzudenken sind und das "Amateurfunk ein die Erde umspannendes, kommunikatives Hobby mit Weitblick" sei.

Weitere Informationen zum DARC sind im Internet unter www.darc.de anzuklicken.

Horst-Dieter Keitel / hdk
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