Künstliche DNA gegen Diebstahl

Tempelhof-Schöneberg. Im vergangenen Jahr war die Eule des Bildhauers Egon Stolterfoht aus dem Franckepark in Tempelhof verschwunden. Die Bezirksverordneten wollen nun Kunst auf Plätzen, in Straßen und Parks vor Diebstahl schützen. Auf Initiative der SPD wurde im Dezember ein entsprechender BVV-Beschluss gefasst. Das Bezirksamt prüft bis April, ob der Vorschlag umgesetzt werden kann. Eine künstliche DNA soll Bronzeskulpturen sichern. Vorbild ist eine Markierung, mit der die Deutsche Bahn ihr Material vor Kabeldieben sichert. Ein zusätzlicher Hinweis am Kunstobjekt könnte potenzielle Täter abschrecken. Die künstliche DNA haftet den Gegenständen so fest an, dass sie auch nach einem Einschmelzen nachweisbar ist. Außerdem haftet sie am Täter.


Karen Noetzel / KEN
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