MedienPoint präsentiert David Bowie in allen Facetten

Der rbb-Moderator Daniel Gäsche ist quasi von David Bowie musikalisch sozialisiert worden. (Foto: HDK)

Tempelhof. Der Musiker David Bowie ist Stadtgespräch. Im Martin-Gropius-Bau wird eine große Ausstellung über den Künstler präsentiert. Auch in Tempelhof ist Bowie präsent. rbb-Moderator und Bowie-Fan Daniel Gäsche macht’s möglich.

Für die aktuelle Ausstellung des MedienPoints, Werderstraße 13, hat Gäsche über 100 Exponate zur Verfügung gestellt: Alle wichtigen Platten-Cover, CDs, DVDs, Bildbände, Bücher, Fotokarten, Zeitungsartikel, Eintrittskarten und Gäsches Fanclubausweis sind unter anderem zu besichtigen.

Schon seit Kindesbeinen ist Daniel Gäsche (45) eingefleischter Bowie-Fan und sammelt alles, was ihm über den Weltstar in die Hände fällt. Für Gäsche ist Bowie sozusagen ein ständiger beziehungsweise überhaupt der musikalische Wegbegleiter durch seine Jugendjahre gewesen und die Faszination ist bis heute ungebrochen: "Irgendwie war und ist Bowie für mich immer präsent, einer der großen, wichtigen Künstler der Rockgeschichte, Stilikone, Vorbild, Wegbereiter für so viele, die dann kamen, bis zu heutigen Bands, die seine Bedeutung unterstreichen", so Fan Gäsche zur Berliner Woche. Und als Journalist und Zeitzeuge fügt er hinzu: "Berlin ist vor 38 Jahren ein Ort der Zuflucht und des Schutzes. Hier bietet sich Bowie die Möglichkeit, als Künstler und Mensch, zu sich selbst zu finden. Denn nach Hits wie ,Space Oddity‘ (der Song über den Astronauten Major Tom wird zum Soundtrack der ersten Mondlandung im Jahr 1969 und gilt mittlerweile als Klassiker der Musikgeschichte), ,Changes‘ oder ,Jean Genie‘ droht Bowie am Starkult zu zerbrechen und verfällt den Drogen. Sein Rettungsanker wird ausgerechnet die Stadt, die selbst in zwei Teile zerrissen ist und in den siebziger Jahren als Drogenhauptstadt Europas gilt." Mitte der 1970-er Jahre wohnte David Bowie mit seinem Kumpel Iggy Pop in der Schöneberger Hauptstraße.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung outeten sich übrigens auch der Lichtenrader Volksparkchef Wolfgang Spranger, ufaFabrik-Chef Juppi, Judo-Legende Lothar Nest und natürlich MedienPoint-Manager Henning Hamann als hartgesottene Bowie-Fans.

Die Tempelhofer Bowie-Schau in der Werderstraße 13 ist noch bis 9. Juni Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 17.30 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. 78 89 31 94.

Horst-Dieter Keitel / hdk
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