Neue Diskussion nach dem Volksentscheid

Seit Jahren stehen große Teile des Flughafengebäudes leer, ohne dass eine tragfähige Nachnutzung in Sicht ist. (Foto: HDK)

Tempelhof. Der Pulverdampf rund um den Volksentscheid ist verflogen und die Nichtbebauung des Tempelhofer Feldes Gesetz. Die bestehende Freifläche darf - auf absehbare Zeit zumindest - nicht nachhaltig angetastet werden.

Dafür rückt nun die nach wie vor ungeklärte Nachnutzung des unter Denkmalschutz stehenden Flughafengebäudes samt den riesigen Hangars in den Fokus der Diskussion. Schon einen Tag nach der Volksabstimmung hat Antje Kapek, Vorsitzende der Grünenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, das gigantische, über einen Kilometer lange Gebäudeensemble erneut als Alternative für den eigentlich auf dem Feld geplanten und nun geplatzten Neubau der Zentral- und Landesbibliothek ins Gespräch gebracht.

Mehr noch: Insgesamt könnte der ehemalige Flughafen in einen Kulturhafen mit Platz für die Bücherei, für Museen und Galerien sowie für die Kreativwirtschaft samt Veranstaltungszentrum verwandelt werden, meinen die Grünen. Der Sanierungsbedarf ist nach Einschätzung von Experten allerdings enorm, schließlich steht das Gebäude zu großen Teilen schon seit Jahren leer.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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