Neue Verbindung zwischen Tempelhof und Schöneberg

Um den Ost-West-Grünzug musste eine Fuß- und Radwegbrücke über die Bahngleise am Südkreuz gebaut werden. (Foto: PM)

Tempelhof-Schöneberg. Nach etwa drei Jahren Bauzeit mit mehreren Verzögerungen wird am 8. November das erste Großprojekt im Rahmen des Stadtumbaus West eingeweiht. Der Tempelhof und Schöneberg verbindende Ost-West-Grünzug ist fertig und erhält den Namen Hertha-Block-Promenade.

Der Grünzug ist eine rund 600 Meter lange, in Grünanlagen eingebettete Fuß- und Radwegverbindung zwischen der Gontermannstraße in Neu-Tempelhof und dem Leuthener Platz auf der "Schöneberger Insel". Um das in einem Stück hinzukriegen, wurde eine aus Stahlrohren konstruierte Brücke für Fußgänger und Radfahrer nördlich vom Bahnhof Südkreuz, etwa auf halber Strecke zwischen dem Bahnhof und der parallel laufenden Brücke Kolonnenstraße, über die Gleise der Anhalter, Dresdener und S-Bahn montiert. Damit können Fußgänger und Radfahrer jetzt sicher und umweltfreundlich zwischen den Wohngebieten in Schöneberg und Tempelhof pendeln. Auf der Schöneberger Seite gibt es Anschluss-Wegeverbindungen zum Kaiser-Wilhelm-Platz/Hauptstraße, in Tempelhof zur Tempelhofer Freiheit, dem ehemaligen Flugfeld. Insgesamt gliedert sich die neue Hertha-Block-Promenade in drei Abschnitte: von der Gontermannstraße zur Alfred-Lion-Steg genannten Brücke, von dort zur Schöneberger Insel bis zum Leuthener Platz. Das knapp fünf Millionen Euro teure Projekt wurde vom Bezirk unter Beteiligung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Rahmen des Bund-Länder-Programms Stadtumbau West mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert. Alle Anwohner, und interessierte Bürger sind am 8. November zur Eröffnung mit Jazzmusik eingeladen. Die beginnt 10 Uhr an der Gontermannstraße zwischen den Hausnummer 8 und 10. Als nächstes steht der Nord-Süd-Grünzug auf dem Stadtumbauprogramm, der vom Gleisdreieckpark ausgehend parallel zur Dresdener, Ring- und Potsdamer Stammbahn geführt werden und bis 2015 fertig sein soll. Die Planung soll auf der Eröffnungsveranstaltung erläutert werden.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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