Pflastersteine flogen gegen Fenster des Bürohauses

Das Tempelhof Jobcenter wurde Ziel von Steinwürfen. 80 Fensterscheiben gingen zu Bruch. (Foto: HDK)

Tempelhof. Unbekannte haben in der Nacht vom 2. zum 3. Mai an verschiedenen Stellen der Stadt Anschläge auf sechs Berliner Jobcenter, ein SPD-Büro und weitere Bürogebäude verübt.

Die Täter waren mit Pflastersteinen und Farbbeuteln unterwegs. Auch das Tempelhofer Jobcenter ist von den "Nachwehen" des Maifeiertags betroffen. Nach Polizeiangaben wurden über 80 Fensterscheiben an dem Komplex an der Alarich-/Wolframstraße durch Steinwürfe beschädigt. Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens hatten den Schlamassel gegen 4.50 Uhr bemerkt und vorübergehend die Gebäudesicherung übernommen. Die Schadenshöhe war bis Redaktionsschluss noch nicht beziffert. "Da in allen Fällen von einer politischen Tatmotivation auszugehen ist", so die Schlussfolgerung der Ermittler, hat der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt (LKA) die weiteren Ermittlungen übernommen. Offenbar nicht unbegründet: Schließlich wurden anschließend auf einer der linken Szene zuzurechnenden Internetseite Bekennerschreiben veröffentlicht.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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