Polizei kündigt verstärkt Kontrollen an

Tempelhof-Schöneberg. Rad- und Autofahrer müssen bis Ende Oktober verstärkt damit rechnen, von der Polizei kontrolliert zu werden. Das soll vor allem dem Schutz des Radverkehrs dienen.

Kontrollschwerpunkte im Bezirk sind die Hauptstraße und Kleiststraße in Schöneberg, der Tempelhofer Damm sowie die Hildburghauser Straße und der Nahmitzer Damm in Marienfelde. Die Kontrollen werden von Beamten der Polizeidirektion 4 durchgeführt, die ihr Augenmerk vorrangig darauf richten, dass Radfahrer die richtige Straßenseite benutzen und sich an die Ampelregelungen halten. Aber auch darauf, ob Autofahrer beim Abbiegen genügend Rücksicht nehmen. Ergänzend werden Beratungsgespräche geführt und Informationsmaterialien verteilt. Übrigens weist die Polizei in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass ein mit blauem Schild gekennzeichneter Radweg zwingend benutzt werden muss. Ist kein Radweg vorhanden, müssen Radfahrer ab dem zehnten Lebensjahr auf der Fahrbahn radeln - der Gehweg ist tabu. Die Botschaft der Polizei: "Die Schutzstreifen auf der Fahrbahn, die von Radfahrern benutzt werden müssen, sollen ein Plus an Sicherheit für die Radler bieten - auf ihnen darf nicht geparkt werden. Beim Abbiegen ist dem geradeaus- oder entgegenlaufenden Verkehr Vorrang einzuräumen. Das gilt insbesondere auch für Fußgänger und Radfahrer."

Weitere Informationen unter www.berlin.de/polizei, Rubrik Straßenverkehr und auf den Seiten der Kampagne "Berlin nimmt Rücksicht", www.berlin-nimmt-rücksicht.de.

Horst-Dieter Keitel / hdk
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