Polizeihistorische Sammlung gibt es seit 25 Jahren

Die Sonderausstellung zeigt, was im Jahr 1988 in beiden Teilen der Stadt geschah. (Foto: HDK)

Tempelhof. Ab 7. März präsentiert die Polizeihistorische Sammlung am Platz der Luftbrücke eine Sonderausstellung. Anlass und Thema der Schau ist das 25-jährige Bestehen der Sammlung an diesem Ort, dem Berliner Polizeipräsidium.

Ein großer Teil der Exponate ist natürlich einiges älter. In der ständigen, 1988 eröffneten Ausstellung zur Geschichte der Berliner Polizei im Erdgeschoss des Polizeipräsidiums wurden die Bestände des ehemaligen Kriminalmuseums aus der Gothaer Straße in Schöneberg und des 1973 in der Spandauer Polizeischule eingerichteten Schutzpolizeimuseums zusammengeführt.Das Motto der aktuellen Sonderausstellung lautet "25 Jahre Polizeihistorische Sammlung - was geschah sonst noch im Jahr 1988?" Auf Grundlage von Tagesmeldungen der Berliner Polizei und Tagesrapporten der Volkspolizei Ost-Berlins sowie von zeitgenössischen Zeitungsausschnitten werden an 30 Schautafeln und in mehreren Vitrinen polizeilich relevante Vorkommnisse und allgemeine politische und gesellschaftliche Ereignisse aus beiden Stadtteilen in Erinnerung gerufen. Da wären beispielsweise die Tagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, die Räumung des Lenné-Dreiecks, verschiedene Ausschreitungen in Kreuzberg, die erste Tat des Kaufhaus-Erpressers "Dagobert" oder Veranstaltungen Oppositioneller in der Bartholomeus-Kirche in Friedrichshain.

Die Ausstellung im Polizeipräsidium, Platz der Luftbrücke 6, ist bis zum 12. April täglich von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. An der Wache des Polizeipräsidiums muss der Personalausweis vorgelegt werden und es erfolgt eine Sicherheitskontrolle.

Horst-Dieter Keitel / hdk
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