Senat gibt Planung in Auftrag: Problem ist die Finanzierung

Am U-Bahnhof Paradestraße soll ein zweiter, zu Flughafenzeiten von den Amerikanern geschlossener Zugang auf der anderen Straßenseite reaktiviert werden. (Foto: PM)

Tempelhof. Im Oktober 2012 hat die Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, dass sich das Bezirksamt in Zusammenhang mit der Senatsplanung für das Tempelhofer Feld dafür einsetzen soll, dass vier weitere U-und S-Bahn-Zugänge am Tempelhofer Damm eingeplant werden.

Für die U-Bahnstationen Paradestraße und Tempelhof (Linie 6) fordert der Bezirk die Reaktivierung der ehemaligen, heute oberflächlich verschwundenen Zugänge auf der Ostseite (Tempelhofer Feld) des Tempelhofer Dammes. Am S-Bahnhof Tempelhof (Südring) soll ebenfalls auf der Ostseite ein zusätzlicher Bahnsteigzugang gebaut werden. Und der U-Bahnhof Platz der Luftbrücke soll einen zusätzlichen Zugang am Nord-West-Quadranten der Kreuzung Tempelhofer Damm/Dudenstraße/Columbia- und Mehringdamm bekommen.In einer gemeinsamen Mitteilung zur Kenntnisnahme berichten Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) und Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Bündnis 90/Grüne) nun, was daraus geworden ist. Die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat dem Bezirksamt mitgeteilt, dass grundsätzlich keine Einwände bestünden und auch die Planungen wie gewünscht in Auftrag gegeben worden seien, es aber mit der Umsetzung hapert weil die Finanzierung von drei Zugängen noch weiter geprüft werden müsse. Zudem seien am U-Bahnhof Tempelhof, direkt neben dem Haupteingang zum Tempelhofer Feld, wegen technisch notwendiger Einbauten der BVG Verzögerungen bei der Umsetzung zu erwarten. Termine werden nicht genannt. Lediglich für das Projekt am Platz der Luftbrücke ist die Finanzierung mit "Zeithorizont 2015" gesichert.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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