Stadtrat gab Abfahrtsignal: Projekt bis 2014 verlängert

Tempelhof. Für zwei Wochen dreht der Nikolausexpress in Medien-Point in der Werderstraße 13 seine Runden. Am Nikolaustag gab Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) das Abfahrtsignal.

Beladen mit kleinen Süßigkeiten dreht die Modelleisenbahn im Schaufenster noch bis Freitag ihre Runden. Das Abfahrtssignal gaben Jugendstadtrat Oliver Schworck, mit historischer Kelle und Pfeife, Medien-Point Manager Henning Hamann, Modelleisenbahner Wolfgang Spranger und der Geschäftsführer des Kulturring in Berlin e.V., Ingo Knechtel.Am Nikolaustag hatte sich der Medien-Point eher in einen Schokoladenladen verwandelt. Corinna Hübner und Markus Seifert präsentierten Leckereien und heißen Kakao, über die sich die Kinder aus der Umgebung freuten.

Aber nicht nur süße Sachen standen im Mittelpunkt, sondern auch Modelleisenbahnen, die die "Lichtenrader Gangster" zur Verfügung gestellt hatten. Den etwas ungewöhnlichen Namen gaben sich Modelleisenbahnfreunde, die den Weg vom Süden des Bezirks bis zur Werderstraße trotz Schnee nicht gescheut hatten. "Wir haben den Namen vom Inhaber eines Modellbahngeschäfts bekommen", erklärte Wolfgang Spranger, "der sagte immer, da kommen die Gangster, weil wir um den Preis mit ihm feilschten." Die Lichtenrader Gangster sind eine lockere Vereinigung von Modellbahnfreunden, die sich einmal im Monat treffen, um ihrem Hobby nachzugehen.

Jugendstadtrat Oliver Schworck freute sich bei seinem Besuch besonders über die gute Nachricht, die er von Ingo Knechtel vom Kulturring erfuhr. Bis zum 31. Januar 2014 sind die Medien-Points in der Tempelhofer Werderstraße und der Schöneberger Crellestraße gesichert. Lediglich eine Pause vom 16. bis 30. Januar 2013 muss eingelegt werden. Am 1. Februar 2013 geht es dann weiter. Im vergangenen Jahr war die Situation lange Zeit unsicher. Stadtrat Schworck bemühte sich beim JobCenter um die Verlängerung der Maßnahme. Das ist gelungen. Und so wird Henning Hamann mit seinem engagierten Team im nächsten Jahr noch viele Veranstaltungen für die Besucher organisieren können.


Klaus Tessmann / KT
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