Zehn neue Tafeln erinnern an bewegte Geschichte

Vor dem Flughafengebäude sowie entlang des Komplexes und auf dem einstigen Flugfeld wurden zehn Infotafeln zur Geschichte aufgestellt. (Foto: HDK)

Tempelhof. Auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof erinnern jetzt zehn weitere Informationstafeln an die wechselvolle Geschichte des Geländes. Damit gibt es jetzt 13 von 27 geplanten Stelen.

Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, enthüllte am 10. Juli die ersten beiden neuen Tafeln vor dem Flughafenhauptgebäude am Platz der Luftbrücke. Sie informieren über Architektur und Baugeschichte des Flughafens Tempelhof ab 1933. Zwei weitere Tafeln erinnern an den Ort der Luftfahrtgeschichte und die sechs Tafeln auf dem früheren Flugfeld und entlang des Gebäudekomplexes dokumentieren jeweils die Massenkundgebung der Nazis zum "Nationalen Tag der Arbeit" 1933, die Zwangsarbeiterlager samt Rüstungsproduktion und Luftwaffenstützpunkt, das Projekt Airlift für Holocaust-Überlebende/displaced persons, die Ausreise von DDR-Flüchtlingen, die Kinder-Luftbrücke sowie die Zeit der US Air Force von 1945 bis 1994. Wie berichtet, wurden die ersten drei Gedenktafeln bereits vor einem Jahr im Eingangsbereich am Columbiadamm, Höhe Golßener Straße, aufgestellt. Diese drei Stationen des Informationspfads behandeln das KZ Columbiahaus sowie das einst benachbarte Zwangsarbeiterlager. Die Inhalte der Tafeln wurden vom Verein "Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart" erstellt.

Weitere Informationen zur Geschichte und zur Entwicklung des Tempelhofer Feldes unter www.bfgg.de und www.tempelhoferfreiheit.de/geschichte

Horst-Dieter Keitel / hdk
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