Nachbarschaftshilfe soll gefördert werden

Mit einer 19 000-Euro-Finanzspritze soll im Germaniagarten ein effektives und ehrenamtliches Nachbarschaftshilfenetzwerk geknüpft werden. (Foto: HDK)

Tempelhof. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat dem Bezirksamt 19 000 Euro für das Quartier Germaniagarten überwiesen.

Das Geld ist zweckgebunden und kommt aus dem Fördertopf FEIN (Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften). FEIN fördert in der ganzen Stadt Pilotprojekte zu den Themen Integration, Vernetzung und Nachhaltigkeit. Mit dem Geld soll nun erst einmal der Auf- und Ausbau von ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfe im Germaniagarten - dem Mittelpunkt der unter Denkmalschutz stehenden "Bärensiedlung" an der Oberlandstraße - befördert werden. Die für Berliner Verhältnisse relativ kleine Wohnsiedlung gilt mittlerweile als sozialer Problemfall.

Durch die Schaffung eines ehrenamtlich tätigen Bewohner-Netzwerks sollen zunächst quer durch alle Generationen und Familien Hilfs-, Freizeit- und Bildungsangebote gemacht werden. Insgesamt will das Bezirksamt in Zusammenarbeit mit dem lokalen Ehrenamtsbüro stabilisierende Maßnahmen für das Quartier entwickeln und umsetzen. Außerdem liegt ein Antrag des Bezirksamts beim Senat, die Siedlung als Quartiersmanagementgebiet auszuweisen.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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