Rasenheizung und Flutlicht: FC Viktoria 1889 braucht drittligataugliches Stadion

Tempelhof. Der FC Viktoria 1889 spielt in der Regionalliga Ost (vierte Liga) und möchte in die dritte Liga. Heimspiele wären aber kaum möglich.

Das Problem: Bei Einreichung der Lizenzunterlagen für die dritte Liga wurde festgestellt, dass es in Berlin überhaupt nur zwei Stadien gibt, Olympiastadion und Alte Försterei, die die Anforderungen des Deutschen Fußballbunds für die Dritte Liga erfüllen. Zu den Drittligarichtlinien gehören unter anderem eine Zuschauerkapazität von 10 000 Plätzen, Rasenheizung und eine Flutlichtanlage mit mindestens 800 Lux.

Das hat nun die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) aufs Spielfeld gerufen. Um den FC Viktoria 1889, einen der ältesten Fußballvereine Deutschlands und einst in Tempelhof gegründet, drittligareif zu dribbeln, ist sie mit einem entsprechenden Antrag am Ball. Darin wird das Bezirksamt „ersucht zu prüfen, welche vorhandenen Sportanlagen als reines Fußballstadion für die dritte Liga ertüchtigt werden können. Es soll auch die Möglichkeit eines Modulen Stadionaufbaus berücksichtigt werden.“ Auf diese Idee. ist die CDU aber offenbar nicht allein gekommen: Bei einem Gespräch mit Christian Gaebler, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, „wurde diese Möglichkeit seitens des Senats vorgeschlagen“, so Hagen Kliem, CDU-Bezirksverordneter und Unterzeichner des Antrags. HDK
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