Gender-Debatte

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Unisex-Toilette sorgt für Unmut: Dicke Luft im ersten geschlechtsneutralen Rathausklo

Thomas Schubert
Thomas Schubert | Charlottenburg | am 07.06.2016 | 75 mal gelesen

Charlottenburg. Jedes geschlechtliche Selbstverständnis ist willkommen beim Wasserlassen im ersten Unisex-Klo des Bezirks. Aber ob Bürger es als solches kennen und gerne nutzen, ist fraglich. Dem entgegen steht der Geruch.Wer es kennt, nähert sich ihm widerwillig. Nach dem Betätigen der Türklinke atmet man besser durch den Mund. Das Unisex-Klo, vor rund zehn Monaten eröffnet und direkt neben der Bibliothek im Rathaus...

Schwarz und Weiß

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Moabit | am 10.02.2016 | 40 mal gelesen

Berlin: Theater X | Moabit. Das Ensemble „No Negatif“, ein Bühnenprojekt schwarzer und weißer Menschen aus dem Ruhrgebiet, ist am 13. Februar um 19.30 Uhr zu Gast im Theater X, Wiclefstraße 32. In ihrem Stück „No Stop in Me“ geht es ums Schwarz- und Weißsein, um „Gender“ und „Sexualitäten“. Einlass ist eine halbe Stunde vor Spielbeginn. Karten gegen eine Spende zwischen einem und 15 Euro können per E-Mail Reservierung@theater-x.de bestellt...

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Örtchen der Vielfalt: Verwunderung über erste Unisex-Toilette in der City West

Thomas Schubert
Thomas Schubert | Charlottenburg | am 08.09.2015 | 604 mal gelesen

Charlottenburg-Wilmersdorf. Für Männlein? Für Weiblein? Für alle und jeden! Das neue Unisex-Klo im Erdgeschoss des Rathauses Charlottenburg geht neue Wege in Sachen Erleichterung. Und nach Ansicht der Antragsteller braucht es davon noch mehr.Wenn beim Bibliotheksbesuch die Blase drückt, könnte es dieser Tage geschehen, dass man ins Stutzen kommt. Denn das nächstgelegene stille Örtchen, zwischen Heinrich-Schulz-Bibliothek und...

Frauenquote verhindert Günter-Pfitzmann-Weg

Lokalredaktion
Lokalredaktion | Mitte | am 19.11.2014 | 177 mal gelesen

Berlin. Zu Ehren des Urberliners Günter Pfitzmann, der in der TV-Serie "Praxis Bülowbogen" die Hauptrolle spielte, wollte die CDU-Fraktion der BVV Tempelhof-Schöneberg einen Weg nach ihm benennen. Doch der Antrag scheiterte bereits im Kulturausschuss.Warum? Weil man Straßen und Plätze nur nach Frauen benennen wolle, bis die Gleichheit erreicht ist, so die Begründung von SPD und Grünen. Ein Einzelfall? Keineswegs. Auch in...

In Berlin ist eine Debatte über sexistische Werbung entbrannt

Jana Tashina Wörrle
Jana Tashina Wörrle | Mitte | am 19.03.2014 | 42 mal gelesen

Berlin. Frauen im Bikini werben für Urlaubsreisen oder ein nackter Männerkörper für ein neues Parfüm - in der Werbung gilt "Sex sells". Doch wo sind die Grenzen, was gilt als sexistisch? Seit einem Beschluss der Bezirksverordneten von Friedrichshain-Kreuzberg wird verstärkt über das Thema Geschlechterrollen und den Einfluss der Werbung diskutiert. Der Bezirk stellt nun - zumindest für die bezirkseigenen vier Plakatflächen -...