Juden

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Als Juden nach Deutschland flohen: Schöneberger Autoren stellen neues Buch vor

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Friedenau | am 12.09.2017 | 73 mal gelesen

Berlin: Literaturhotel Friedenau | Friedenau. Uwe Johnson hätte sich gefreut, wenn er gewusst hätte, dass die Lesung so viele Menschen anzieht. Der Uwe-Johnson-Salon im Literaturhotel in der Fregestraße ist jedenfalls brechend voll. Das geschichtsinteressierte Publikum will etwas über ein bisher kaum beachtetes Kapitel deutscher Geschichte erfahren. Die beiden Journalisten und Autoren Hans-Peter Föhrding und Heinz Verführt haben ein Buch über...

Überleben im Untergrund

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Schöneberg | am 24.08.2017 | 4 mal gelesen

Berlin: Rathaus Schöneberg | Schöneberg. Wie jeden ersten Montag im Monat liest Zeitzeugin Rahel R. Mann wieder am 4. September 17.30 Uhr aus dem Buch „Uns kriegt ihr nicht“ von Tina Hüttl. Darin erzählen 15 Jüdinnen und Juden, wie sie als Kinder oder Jugendliche die Nazizeit im Untergrund überlebt haben. Die Veranstaltung findet in der Dauerausstellung „Wir waren Nachbarn“ im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, statt. Der Eintritt ist frei. KEN

Dunkles Kapitel: Ausstellung über Kriegsverbrechen

Berit Müller
Berit Müller | Karlshorst | am 03.08.2017 | 68 mal gelesen

Berlin: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst | Karlshorst. Eine Ausstellung über ein besonders dunkles Kapitel deutscher Geschichte zeigt das Deutsch-Russische Museum. Sie heißt „Die Vergessenen“ und wird am Freitag, 11. August, um 19 Uhr eröffnet.Der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 markierte den Beginn eines Vernichtungskrieges, dem auf sowjetischer Seite etwa 27 Millionen Menschen zum Opfer fielen, darunter Millionen Zivilisten. Den...

Letzte Zuflucht Mexiko

Thomas Frey
Thomas Frey | Kreuzberg | am 28.05.2017 | 31 mal gelesen

Berlin: Rathaus Kreuzberg | Friedrichshain-Kreuzberg. Die Rettungsaktion des mexikanischen Diplomaten Gilberto Bosques (1892-1995) während des Zweiten Weltkriegs steht im Mittelpunkt einer Ausstellung, die am Mittwoch, 31. Mai, im Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße 4-11, eröffnet wird. Bosques, nach dem seit vergangenem Jahr die Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg benannt ist, hatte 1940 nach der Besetzung Frankreichs durch deutsche Truppen rund 40 000...

Denk mal am Ort am 7. Mai 1

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Schöneberg | am 01.05.2017 | 61 mal gelesen

Berlin: Denk mal am Ort | Schöneberg. Nachbarn erinnern am 7. Mai, 13 Uhr, vor dem Wohnhaus in der Apostel-Paulus-Straße 26 an die früheren jüdischen Bewohner. Sie erzählen, wie sie Kontakt zu den Überlebenden und deren Nachkommen geknüpft und ihn seither gepflegt haben. „Wir wohnen fast alle in Häusern mit Vergangenheit“, sagt Marion Fabian, die ein selbst komponiertes elektroakustisches Requiem für die ermordeten Bewohner, die Überlebenden und ihre...

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Hain am Güterbahnhof Moabit erinnert an die Deportation tausender Juden

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Moabit | am 20.04.2017 | 84 mal gelesen

Berlin: Gedenkort Güterbahnhof Moabit | Moabit. Fast drei Jahrzehnte nach der Wende nimmt ein Moabiter Gedenkort für den Holocaust endlich Gestalt an. Am 19. und 20. April wurden auf einem 250 Quadratmeter großen Areal zwischen Quitzow- und Ellen-Epstein-Straße 24 Kiefern gepflanzt. Ein Stück verwilderte Wiese, Hundekot, sinnlos hingepflanzte Linden, ein zugewachsenes Stück Gleis, ein gepflasterter Weg, eingekeilt zwischen zwei Großmärkten und einer...

Antisemitischer Vorfall an Friedenauer Gemeinschaftsschule

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Schöneberg | am 06.04.2017 | 218 mal gelesen

Berlin: Friedenauer Gemeinschaftsschule | Schöneberg. Vor einem Jahr erhielt die Friedenauer Gemeinschaftsschule das Label „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Nun musste eine jüdische Familie ihren Sohn abmelden. Der 14-Jährige wurde von muslimischen Mitschülern über vier Monate gemobbt und tätlich angegriffen.Weil die Friedenauer Gemeinschaftsschule so multikulturell sei, hätten sie ihren Sohn dort angemeldet, erzählt die Mutter, eine Britin. In der...

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Carolin Emckes Essay "Gegen den Hass" - Literarisches Quartett

Klaus Mann Initiative Berlin e.V.
Klaus Mann Initiative Berlin e.V. | Kreuzberg | am 17.03.2017 | 170 mal gelesen

Berlin: Lettrétage | Das fünfte Literarische Quartett unserer Initiative stellt sich den Herausforderungen Demokratiefeindlichkeit, Populismus, Fanatismus, Rassismus, Nationalismus etc. Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Bundesrepublik Deutschland, wurde vor wenigen Monaten in der Paulskirche zu Frankfurt am Main mit dem Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. "Sie setzt dem dogmatischen...

Eine junge Frau überlebt in Berlin

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Moabit | am 07.03.2017 | 8 mal gelesen

Berlin: Zunftwirtschaft | Moabit. Der Historiker Hermann Simon, ehemaliger langjähriger Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin, liest am 11. März um 16 Uhr in der Zunftwirtschaft in der Arminiusmarkthalle, Arminiusstraße 2, aus dem Buch „Untergetaucht – Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945“ von Irene Strathenwert. Grundlage für das Buch sind 77 Tonbänder, die Simons Mutter, die Altphilologin und Philosophiehistorikerin Marie Jalowicz...

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Das Finanzamt Moabit-West „verwertete“ das Hab und Gut jüdischer Opfer des Nationalsozialismus

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Hansaviertel | am 18.01.2017 | 261 mal gelesen

Berlin: Vermögensverwertungsstelle | Moabit. Nach jahrelangen, oft zähen Verhandlungen wird 2017 endlich ein würdiger Gedenkort am ehemaligen Güterbahnhof Moabit entstehen. Von dort transportierten Deportationszüge jüdische Mitbürger zumeist in den Tod. Was aber geschah mit ihrer Habe und ihrem übrigen Vermögen? Eine schlimme Rolle spielte dabei die Oberfinanzdirektion Berlin-Brandenburg.Straße Alt-Moabit 143-145: Heute ist dort die Polizei- und Feuerwache des...

Verfolgt und ermordet: Weitere Stolpersteine werden verlegt

Susanne Schilp
Susanne Schilp | Neukölln | am 09.11.2016 | 37 mal gelesen

Neukölln. Stolpersteine für Neukölln: Am 15. November verlegt der Künstler Gunter Demnig neun neue Tafeln. Sie erinnern an jüdische Menschen, die von den Nazis verfolgt und ermordet wurden.Die Stolpersteine werden vor den ehemaligen Wohnhäusern ins Pflaster des Trottoirs eingelassen. Um 10.30 Uhr geht es an der Emser Straße 109 los: Hier lebten Erna, Margot und Willy Pese. Am 27. November 1941 wurden sie nach Riga deportiert...

Wider das Vergessen

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Schöneberg | am 26.07.2016 | 4 mal gelesen

Berlin: Löcknitz-Grundschule | Schöneberg. „Menschen, die man vergisst, sterben ein zweites Mal“, sagt Schulleiterin Christa Niclasen. Damit es dazu nicht kommt, hat die Löcknitz-Schule 1995 ihr Projekt der Denksteinniederlegungen ins Leben gerufen. Seither sind für die jüdischen Opfer nationalsozialistischen Gewaltherrschaft insgesamt 1138 Steine gesetzt worden. Zur jüngsten Denksteinsetzung der sechsten Klassen der Schöneberger Schule am 14. Juli kamen...

Ein Rabbiner über die Schoa

Thomas Schubert
Thomas Schubert | Charlottenburg-Nord | am 27.06.2016 | 19 mal gelesen

Berlin: Evangelischen Gedenkkirche Plötzensee | Charlottenburg-Nord. Zum nächsten Plötzenseer Abend am Donnerstag, 30. Juni, erwartet Besucher ein Vortrag des Rabbiners Professor Andreas Nachama. Ihn kennt man als langjährigen Direktor der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin und als Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom in der Herbartstraße. Nachama spricht ab 19.30 Uhr in der Evangelischen Gedenkkirche Plötzensee, Heckerdamm 226, über jüdische Versuche einer...

Intellektuelle in Berlin um 1800

Thomas Frey
Thomas Frey | Kreuzberg | am 04.04.2016 | 15 mal gelesen

Berlin: Jüdisches Museum | Kreuzberg. Das Verhältnis von jüdischen und christlichen Berliner Intellektuellen Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist das Thema einer internationalen Konferenz, die vom 6. bis 8. April im Jüdischen Museum, Lindenstraße 9-14, stattfindet. Dabei geht es unter anderem um persönliche Freundschaften, die Bedeutung der damaligen Salonkultur oder das Mitwirken von Juden in Carl Friedrich Zelters Berliner...

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Unbekannte zerstören Gedenkschild „Von hier fuhren Züge ins Gas“

Karen Noetzel
Karen Noetzel | Moabit | am 23.03.2016 | 120 mal gelesen

Moabit. Unbekannte haben das Gedenkschild zur Erinnerung an die Deportationen jüdischer Menschen vom Güterbahnhof Moabit zerstört.Das etwa fünf Meter breite Schild war ein Provisorium. Die Initiative „Sie waren Nachbarn“ hatte es im Mai vergangenen Jahres an einem Zaun in der Ellen-Epstein-Straße angebracht, um für ein Mahnmal vor Ort zu werben. „Exakt an der Stelle, von der aus der Großteil der Berliner Juden in die...

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Ballermann-Pavillons kommen weg: Am Holocaust-Mahnmal wird bald gebaut

Dirk Jericho
Dirk Jericho | Mitte | am 27.02.2016 | 267 mal gelesen

Berlin: Holocaust-Mahnmal | Mitte. Pizza, Hotdogs, Bier und Berlin-Souvenirs – damit ist jetzt Schluss. Die Pavillons direkt am Stelenfeld des „Denkmals für die ermordeten Juden Europas“ werden geschlossen. Der Münchner Projektentwickler MUC Real Estate plant an der Cora-Berliner-Straße ein Wohnhaus. Den Mietern der Restaurants, Imbissbuden und Souvenirshops in den 2006 eröffneten Pavillons am Holocaust-Mahnmal ist zum 31. März 2016 gekündigt worden....

Ausstellung über Juden im Sport

Dirk Jericho
Dirk Jericho | Französisch Buchholz | am 23.01.2016 | 104 mal gelesen

Berlin: Blindenwerkstatt Otto Weidt | Mitte. Am 28. Januar wird die vom Förderverein „Blindes Vertrauen e.V.“ gestaltete Ausstellung mit dem Titel „Verdrängt - Verfolgt - Vergessen“ über „Berliner Juden im Sport vor und nach 1933“ im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt in der Rosenthaler Straße 39eröffnet. Um 18 Uhr sprechen Landessportbundpräsident Klaus Böger, Gert Rosenthal, Sohn von Hans Rosenthal, und Leonard Kaminski vom TuS Makkabi Berlin. Die Ausstellung...

Rechte beschmieren Einrichtungen

Harald Ritter
Harald Ritter | Marzahn | am 12.11.2015 | 180 mal gelesen

Berlin: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte | Marzahn. Das Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte, Marzahner Promenade 38, wurde in der Nacht zu Dienstag, 10. November, mit einem Davidstern und dem Buchstaben „J“ beschmiert. Auch die Schaufenster der wenige Meter entfernten Galerie M wurden mit dem Buchstaben "J" beschmiert. Beides sind Symbole für den Begriff Jude, die auch von den Nazis im Dritten Reich verwendet wurden. Am 10. November 1938 setzen die Nazis in der...

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Die NS-Zeit in Neukölln: Neue Kiez-Führung und Theater im Heimathafen

Klaus Teßmann
Klaus Teßmann | Neukölln | am 19.09.2015 | 241 mal gelesen

Berlin: Heimathafen Neukölln | Neukölln. Der Saalbau an der Karl-Marx-Straße 141 – seit Jahren bespielt vom Volkstheater Heimathafen – war während der NS-Zeit ein Lager für Möbel, Kleider und Wertgegenstände geflüchteter und deportierter jüdischer Bürger. Daran erinnert nun das Theaterstück "Aktion N!".73 Jahre nach dem Verschwinden der jüdischen Familie Pese, deren Möbel im Saalbau gelandet sind, tagt am selben Ort ein Neuköllner ...

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Antisemitische Beleidigungen waren kein Einzelfall

Michael Nittel
Michael Nittel | Westend | am 17.09.2015 | 410 mal gelesen

Berlin: Julius-Hirsch-Sportanlage | Westend. Nach dem Abbruch des Fußballspiels TuS Makkabi III gegen den BFC Meteor III am 30. August ermittelt der polizeiliche Staatsschutz. Berliner Woche-Reporter Michael Nittel sprach mit Claudio Offenberg, sportlicher Leiter beim TuS, am Tag des jüdischen Neujahrsfestes über die Ausschreitungen und Antisemitismus im Fußball.? Waren diese Entgleisungen vom 30. August mit den anschließenden Ausschreitungen ein Einzelfall?...

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Schriften aus dem Lager: Publikationen der „Displaced Persons“

Thomas Frey
Thomas Frey | Kreuzberg | am 07.09.2015 | 128 mal gelesen

Berlin: Jüdisches Museum | Kreuzberg. Unter dem Titel „Im fremden Land“ zeigt das Jüdische Museum in der Lindenstraße 9-14 eine Sammlung von Publikationen, die nach 1945 in den sogenannten Displaced Persons-Lager entstanden sind. Rund eine Viertelmillion Juden aus Osteuropa hielten sich in der unmittelbaren Nachkriegszeit in solchen Camps in Deutschland auf. Sie konnten oder wollten nach den Jahren der Flucht und der Deportation nicht mehr in ihre...

Junge Juden in Deutschland

Thomas Frey
Thomas Frey | Kreuzberg | am 25.06.2015 | 57 mal gelesen

Berlin: Jüdisches Museum | Kreuzberg. Wie leben und erleben die Enkel der Holocaust-Überlebenden Deutschland 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Diese Frage hat der Autor David Ranan jungen Juden gestellt, die sich in den vergangenen Jahren nicht zuletzt in Berlin niedergelassen haben. Antworten präsentiert er in einem Buch, das am Dienstag, 7. Juli, im Jüdischen Museum, Lindenstraße 9-14, vorgestellt wird. Beginn ist dort um 19 Uhr, der...

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"Judenspediteur" rettete Verfolgte während der Nazi-Zeit

Harald Ritter
Harald Ritter | Marzahn | am 30.10.2014 | 51 mal gelesen

Marzahn. Das Schicksal und das Handeln eines Marzahner Unternehmers während der Nazi-Zeit sind Gegenstand des nächsten Gesprächs zur Geschichte im Bezirksmuseum.Der Historiker Bjoern Weigel stellt am Mittwoch, 12. November, den Marzahner Spediteur Erich Scheffler vor. Scheffler war unter dem Namen "Judenspediteur" bekannt. Der Fuhrunternehmer stieg ab Mitte 1942 zu einem wohlhabenden Mann auf. Er erledigte im Auftrag des...

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Jüdisches Bildungszentrum begeht Sukkot-Fest

Thomas Schubert
Thomas Schubert | Wilmersdorf | am 13.10.2014 | 84 mal gelesen

Wilmersdorf. Lauben als heilige Stätten: In diesen Tagen kommen die Feierlichkeiten des Sukkot zum Ende - und Rabbiner Yehuda Teichtal empfing Hunderte Gläubige in der größten Hütte Berlins. Die Botschaft ist auch für Außenstehende hörenswert: Jeder Mensch hat den gleichen Wert.Er schwenkt den Feststrauß nach Osten, nach Süden, nach Westen, zuletzt nach Norden, oben und unten, besiegelt das Gebet im Beisein seiner...

Begegnung für Toleranz

Ulrike Martin
Ulrike Martin | Zehlendorf | am 25.08.2014 | 20 mal gelesen

Zehlendorf. Der Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf lädt am Donnerstag, 4. September, zum Gespräch der Religionen ein.Juden, Christen und Muslime sollen für ein tolerantes Miteinander ins Gespräch kommen. Dabei steht vor allem die Ansprache junger Menschen im Mittelpunkt. Außerdem wird das Schulprojekt "meet2respect" - Begegnungen für Toleranz und Frieden, gegen Antisemitismus und Islamophobie vorgestellt. Auf dem...