Im Bendlerblock wurde jetzt Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert

Nach dem Richtspruch von Polier Andreas Baeskow wird am Neubau im Bendlerblock der Richtkranz aufgezogen. (Foto: KEN)
Berlin: Bundesverteidigungsministerium |

Tiergarten. „Schaut nur, schaut, wir haben ein neues Haus gebaut.“ Mit dem Richtspruch von Polier Andreas Baeskow wurde das Richtfest für den Erweiterungsneubau des Berliner Dienstsitzes des Bundesverteidigungsministeriums auf der Baustelle im Bendlerblock gefeiert.

Einen „wichtigen Baustein der Gesamtbaumaßnahme“ nannte Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, das U-förmige Gebäude auf knapp 14.800 Quadratmeter Grundfläche. Entworfen hat es das Stuttgarter Architekturbüro Auer und Weber.

Das Büro hatte 2008 den Realisierungswettbewerb für das Bauvorhaben gewonnen. Die Erweiterung ist mit dem benachbarten Altbau verzahnt. Existierende Gebäudehöhen und der Denkmalschutz wurden dabei beachtet. Gebaut wird dort seit 2010. Begonnen wurde mit der Sanierung im Altbau. 2013 folgte die Erweiterung. Laut Petra Wesseler hat die gesamte Baumaßnahme ein Volumen von 130 Millionen Euro.

An der Stelle, an der sich früher eine Reithalle aus den 30er-Jahren befand, entsteht Raum für weitere 1200 Arbeitsplätze am Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums. Erster Dienstsitz ist nach wie vor mit rund 3000 Arbeitsplätzen Bonn. „Die Mitarbeiter werden bessere Arbeitsbedingungen vorfinden, als das bisher der Fall war“, ergänzte Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. „Der Erweiterungsbau wird in der Öffentlichkeit einen wirksamen Akzent setzen“, so Petra Wesseler.

Der Architekturentwurf zeige, wie Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und gute Gestaltung Hand in Hand gingen, betonte Baustaatssekretär Gunther Adler. „Er zeigt, dass wir der Baukultur nicht nur bei den großen Kulturbauten wie beim Humboldtforum, sondern auch bei unseren Verwaltungsgebäuden einen hohen Stellenwert beimessen.“

Mit der Fertigstellung des Neubaus rechnet Petra Wesseler im Jahre 2017. „Ich wünsche mir, dass es jetzt im Galopp und nicht im Schritt weitergeht“, so Hoofe. Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird der Berliner Dienstsitz einer der größten Ministeriumsstandorte in Berlin sein. KEN
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