Kein Zoo ist schöner als der in Berlin

Ein süßer Sympathieträgerbei den Gästen: Äffchen Rieke verließ den Zoo zwar im Frühjahr 2015, aber Zuchterfolge wie diese wirken nach. | Foto: Zoo Berlin
  • Ein süßer Sympathieträgerbei den Gästen: Äffchen Rieke verließ den Zoo zwar im Frühjahr 2015, aber Zuchterfolge wie diese wirken nach.
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Tiergarten. Nirgendwo im deutschsprachigen Raum finden Besucher mehr Arten, nirgends so viele in freier Wildbahn bedrohte Tiere. Und auch durch das Unterhaltungsprogramm mit Fütterungen, Shows und Spielen bleibt der Zoologischen Garten laut „Ab-in-den-Urlaub“ einsame Spitze.

Wenn Elefanten dieser Tage Weihnachtsbaumreste vertilgen und Eisbären durchs winterkalte Wasser gleiten, kann man es auf der anderen Seite des Zauns wieder hören: das Stimmgewirr vieler Sprachen. Ein deutliches Zeichen für die touristische Beliebtheit des Zoologischen Gartens.

Unter den rund 3 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr bildeten ausländische Gäste einen beachtlichen Anteil. Und mit der Kür zum schönsten Zoo im deutschsprachigen Raum könnte der Andrang jetzt nochmals steigen. Dieses Prädikat vergab im Dezember die Internet-Reiseseite „Ab in den Urlaub“ – und würdigte damit den Reichtum von 17 000 Tieren in 1 500 Arten. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten mit Respektabstand der Wiener Tiergarten Schönbrunn und der Leipziger Zoo.

„Obwohl der Zoo Berlin im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde und nur wenige Tiere die Angriffe überlebten, konnte sich die Einrichtung schnell von diesem Rückschlag erholen. Heute ist er eine moderne Anlage mit weitläufigen Gehegen und vielen verspielten Details“, heißt es in der Beschreibung des Portals. Auch nach dem plötzlichen Tod des Eisbären Knut wirkt der Zuchterfolg weiterhin nach, weshalb sich die arktischen Raubtiere immer noch größter Beliebtheit erfreuen. Aber weiterhin heißt es: „Kaum weniger beliebt sind die Erdmännchen, die sich als drolliges Rudel in ihrem Gehege tummeln. Die putzigen Höhlenbewohner sorgen immer wieder für ein Lächeln auf den Gesichtern der Besucher.“

Und Zoodirektor Andreas Knieriem? Er präsentierte jüngst einen Umbauplan für eine Vergrößerungen von Gehegen und den Wiederaufbau der alten Pagode am Löwentor. Die Auszeichnung sei „eine klare Bestätigung unserer Arbeit. Wir freuen uns sehr über dieses herausragende Ergebnis. Der Weg der Modernisierung wird wahrgenommen und es bestätigt unseren Kurs.“ tsc

Autor:

Thomas Schubert aus Charlottenburg

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