Hommage an Erika und Klaus Mann im Schwulen Museum

Berlin: Schwules Museum |

Tiergarten. Sie nannten sich Zwillinge: 1905 und 1906 als älteste Kinder von Thomas und Katia Mann geboren, setzten sich Erika und Klaus nach bewegter Kindheit in München früh nach Berlin ab.

Hier lebten sie ihre unorthodoxen Neigungen voll aus. Erika Mann, von einigen als „die verrückte Schwester eines homosexuellen Bruders“ bezeichnet, war Klaus Manns engste Weggefährtin und Mitautorin. Bereits zu Beginn der 1990-Jahre war in München, Berlin und Hamburg eine Ausstellung des "Erika und Klaus Mann Archivs" zu dem berühmten Geschwisterpaar zu sehen.

Nun hat der Filmwissenschaftler und Mitbegründer des Schwulen Museums, Wolfgang Theis, an dem programmatischen Ort in der Lützowstraße 73 eine weitere Schau kuratiert: „Es ist also ein Mädchen“, die als Hommage an Erika und Klaus Mann verstanden werden will.

Geöffnet ist bis zum 30. Januar kommenden Jahres, montags, mittwochs, freitags und sonntags, 14-18 Uhr sowie donnerstags, 14-20 Uhr und sonnabends, 14-19 Uhr. Der Eintritt kostet 7,50 Euro. KEN
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