Neuer Ökomarkt vor der Elisabeth Klinik will mehr sein als eine Verkaufsstelle

Frische erster Güte verspricht der neue Ökomarkt vor der Elisabeth Klinik in der Lützowstraße. (Foto: KEN)

Tiergarten. Bio-Produkte einkaufen oder vor Ort genießen kann man jetzt jeden Donnerstag auf dem neuen Stadtplatz der evangelischen Elisabeth Klinik.

Vielleicht hat der neue Ökomarkt ja das Zeug, ein fester Programmpunkt im Kiez zu werden. "Frischen Wind für die Lützowstraße" verspricht sich jedenfalls das Krankenhaus, das sich seit Jahren für die Belebung des Quartiers einsetzt. Zudem begrüßt die Klinik, in deren Abteilung für Innere Medizin mehrere Ernährungsmediziner und -berater arbeiten, eine gesunde Ernährung aus frischen Bio-Produkten. Am 28. Mai war Auftakt mit 14 Ständen. "Wir werden unser Publikum finden", versichert Brigitta Voigt. Sie organisiert den neuen Markt, der wöchentlich von 11 bis 18 Uhr abgehalten wird. Brigitta Voigt hat sich bereits mit den Ökomärkten am Hansaplatz und am Nordbahnhof einen Namen gemacht.

Das Angebot in der Lützowstraße ist vielfältig und nicht überall zu bekommen. Es reicht von Gemüse und Obst über Brot und Kuchen bis zu Käse aus kleinen Käsereien, Wein, Fleisch und Wurst aus Freilandtierhaltung. "Die Qualität muss schon stimmen", sagt Brigitta Voigt. Die Marktleiterin kennt die meisten Händler. "Sie müssen die Zertifikate vorlegen." Weil der neue Ökomarkt auch ein Treffpunkt und Ort des Verweilens sein möchte, hält vor der Elisabeth Klinik Berlins neuester Trend Einzug: die Straßenküchen. Sie bieten hochwertiges Bio-"Streetfood", ayurvedische Feinkost, Rohkost, Crêpes und Galettes, Eis, vegane Spezialitäten sowie Getränke. Noch etwas ist besonders auf diesem Markt: Man kann sich massieren lassen oder über "grüne" Geldanlagen informieren. "Der Ökomarkt wird ein schöner Schmelztiegel für die Arbeitenden aus den Büros, die Anwohner, Bewohner des Charlottenheims und die Mitarbeiter der Klinik", sagt André Jasper, Geschäftsführer der evangelischen Elisabeth Klinik. Marktleiterin Brigitta Voigt setzt auf die Eltern von Kindern aus den vier Kitas und der Allegro-Schule in der Nachbarschaft sowie auf die neuen Bewohner am Gleisdreieckpark. Der Anfang sei gelungen, sagt Voigt, die bereits Kontakt zur Gemeinschaft "Wir an der Potsdamer Straße" geknüpft hat. "Wir müssen aber noch viel Werbung machen."


Karen Noetzel / KEN
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