Der Kieler Frieden

Tiergarten. Das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum und die norwegische Botschaft präsentieren vom 15. Mai bis 29. Juni die Ausstellung "1814 - ein Schicksalsjahr für den Norden". Anlass für die Schau im Felleshus, dem Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften, Rauchstraße 1, ist das 200-jährige Bestehen der norwegischen Verfassung. In der eiskalten Nacht vom 14. zum 15. Januar 1814 einigten sich dänische, schwedische und englische Diplomaten in der Hansestadt auf den Friedensvertrag. Der "Kieler Frieden" brachte weitreichende territoriale Veränderungen und gab Anstoß zu gesellschaftlichen Umwälzungen. Den größten Verlust erlitt Dänemark: Der mit Frankreich verbündete dänische Gesamtstaat musste das riesige Norwegen an Schweden abtreten. Die Norweger nutzten die Gunst der Stunde und gaben sich eine moderne Verfassung, die am 17. Mai 1814 verabschiedet wurde. Seitdem gilt dieses Datum als Nationalfeiertag. Im Foyer informiert eine Plakatausstellung des norwegischen Außenministeriums zudem über die Entstehung der norwegischen Verfassung. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr, sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Karen Noetzel / KEN
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