Neue Schau des Kinderhilfswerks "Plan" am Potsdamer Platz

Ein Mädchen aus Myanmar mit zwei selbst gebastelten Puppen. (Foto: Plan)

Tiergarten. "Not macht erfinderisch" lautet ein Sprichwort. Welche Ideen Kinder entwickeln, wenn ihnen Spielsachen fehlen, zeigt die Wanderausstellung des Kinderhilfswerks "Plan". Bis zum 13. Juli ist das "Weltspielzeug" in den Potsdamer Platz Arkaden zu sehen.

Gezeigt werden 67 Spielzeug-Kreationen von Kindern aus 20 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Puppen aus Blättern, Flugzeuge aus Dosen, Autos aus Flaschen und Radios aus Pappe - die Kreativität der Kinder, die ihre Spielsachen selbst basteln müssen, ist groß. Mädchen und Jungen haben sie mit viel Geschick aus Natur- und Reststoffen hergestellt. In vielen Entwicklungsländern haben Eltern nicht genug Geld, um ihren Kindern industriell gefertigte Spielwaren zu kaufen.Die Ausstellung verdeutlicht deshalb auch die Armut in den Herkunftsregionen, in denen sich "Plan" mit Selbsthilfeprojekten für eine Verbesserung der Lebenssituation einsetzt. Spielen und Basteln seien nicht nur ein Zeitvertreib, sondern Kinderrechte, heißt es beim Kinderhilfswerk. Neben der Ausstellung informiert "Plan" über seine Arbeit als eines der ältesten unabhängigen Kinderhilfswerke in 50 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.


Karen Noetzel / KEN
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