Lichtenberg 47 schmeißt Viktoria 89 aus dem Pokal raus

Berlin. Am vergangenen Wochenende ruhte wie bei den Profis auch bei den Amateuren der Punktspielbetrieb. Stattdessen fand die 3. Hauptrunde des Berliner Pokal-Wettbewerbs statt. Und dabei musste mit Viktoria 89 bereits der zweite Regionalligist die Segel streichen (nachdem es den Berliner AK schon in der 2. Runde erwischt hatte). Die Himmelblauen unterlagen am Sonnabend in einem spektakulären Spiel dem Oberligisten Lichtenberg 47 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Der Jubel bei den 47ern kannte keine Grenzen. „Wenn man heute nicht feiert, dann weiß ich es auch nicht“, sagte 47-Trainer Uwe Lehmann.

Somit sind im Achtelfinale nur noch zwei Regionalligisten vertreten: Der BFC Dynamo, der sich souverän 4:0 beim Berlin-Ligisten DJK SW Neukölln durchsetzte, und die VSG Altglienicke, die 6:2 gegen die Spandauer Kickers (auch Berlin-Liga) gewann.
Tennis Borussia, als Spitzenteam der Oberliga Mitfavorit auf den Pokalsieg, tat sich gegen den Berlin-Ligisten SV Empor lange Zeit schwer. Erst in der Verlängerung gelang der Mannschaft von Trainer Thomas Brdaric das erlösende Tor zum 1:0. Das Weiterkommen war allerdings verdient.

Auch Oberligist Hertha 06 gab sich keine Blöße und setzte seinen positiven Trend fort. Beim Landesligisten 1. FC Wilmersdorf gewannen die Charlottenburger 3:1.
Eine Überraschung gab es bei der Begegnung des Berlin-Ligisten Berlin Türkspor (vormals Hellas-Nordwest) mit Berolina Stralau (Landesliga). Die Gäste siegten 5:1.

Zwei Spiele stehen noch aus und werden am heutigen Mittwochabend ausgetragen: Stern 1900 gegen Hertha 03 (19.30 Uhr, Kreuznacher Straße) sowie TSV Rudow gegen SC Staaken (19.30 Uhr, Stubenrauchstraße).

Das Achtelfinale findet erst im neuen Jahr statt, nämlich am Wochenende des 10. und 11. Februar.
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