Phönix Amed wirft TuS Makkabi aus dem Pokal

Berlin. Das große Favoritensterben blieb am vergangenen Wochenende im Berliner
Landespokal aus. Alle überregional spielenden Vereine überstanden die erste Hauptrunde schadlos und fuhren dabei mitunter haushohe Siege ein. Regionalligist Berliner AK etwa schlug den Kreisligisten TSV Lichtenberg 10:0. Ebenfalls zehn Treffer erzielte Oberligist Tennis Borussia beim 10:1-Sieg über den Berlin-Ligisten Sparta Lichtenberg, der durch zwei Rote Karten jedoch frühzeitig dezimiert war. TeBe hat damit Selbstvertrauen tanken können, nachdem die Veilchen einen Fehlstart in die Oberliga-Saison hingelegt hatten. Ähnliches gilt für den SC Staaken. In der Oberliga ist die Mannschaft von Trainer Jeffrey Seitz noch ohne Punkt, im Pokal schlug sie den FC Spandau 06 mit 5:2.

Während alle Regional- und Oberligisten Berlins sich also keine Blöße gaben, blamierte sich manch anderer ambitionierter Klub. Berlin-Ligist TuS Makkabi zum Beispiel musste im Auswärtsspiel bei Phönix Amed (Kreisliga A) eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen. Beim
Landesligisten BSV Hürtürkel ist man Pleiten, Pech und Pannen zwar gewohnt, die 2:4-Schlappe gegen Germania 88 aus der Kreisliga B stellt aber einen neuen Tiefpunkt
für die Neuköllner dar.

Den höchsten Sieg des Wochenendes feierte der BFC Preussen. Der Pokalsieger von 2016 schoss Hürriyet-Burgund mit 20:0 vom Platz. Weitaus spannender verlief da das Berlin-Liga-Duell zwischen SD Croatia und SV Tasmania. „Tas“ gewann 3:1 und darf weiter von einer Finalteilnahme (wie schon 2015) träumen. Der Berliner Landespokal-Wettbewerb ist insofern sowohl attraktiv als auch lukrativ, weil der Sieger an der ersten Runde des DFB-Pokals teilnehmen darf. Zuletzt war das der BFC Dynamo, der vor wenigen Wochen den FC Schalke 04 zu Gast hatte und nur knapp mit 0:2 verlor.
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