Pokal: Einige Favoriten wackeln, fallen aber nicht

Berlin. Die großen Favoriten haben sich in der ersten Hauptrunde des Berliner Pilsener-Pokals bisher schadlos gehalten. Regionalligist Berliner AK musste dafür beim 3:1-Sieg über den Friedenauer TSC aber schwer arbeiten. Der drei Klassen tiefer spielende Landesligist verlangte dem BAK alles ab und ließ sich auch von Sagats frühem Führungstreffer (14.) nicht beirren. Häsen glich noch vor der Pause aus (40.) und sorgte so für eine spannungsgeladene zweite Hälfte. Die Moabiter taten sich weiter schwer mit dem kleinen Kunstrasenplatz an der Offenbacher Straße, konnten sich aber auf Stephan (56.) und Sembolo (79.) verlassen. Der pfiffige Azab vergab zwischenzeitlich die riesige Chance zum erneuten Ausgleich.

Ähnlich eng gestaltete sich das Oberliga-Landesliga-Duell zwischen Lichtenberg 47
und dem VfB Hermsdorf. Der „Underdog“ verteidigte clever und hielt eine Stunde lang die „Null“. Doch dann passte die Hintermannschaft einmal nicht auf, ließ Lichtenbergs Jahn entwischen und schon war es um die Hermdorfer geschehen.
Das goldene Tor reichte dem Oberligisten zum Einzug in die zweite Runde
am zweiten Oktober-Wochenende, für die 64 Mannschaften qualifiziert sind.

Die Oberligisten Hertha 06 (7:0 beim Berliner VB) und Hertha 03 (8:2 beim Berlin-Ligisten TSV Rudow) hatten dagegen keine Probleme. Regionalligist Dynamo (2:1
nach Verlängerung bei Eintracht Mahlsdorf) und Oberligist Tennis Borussia (11:0 gegen Concordia Britz) hatten sich bereits eine Woche zuvor für die nächste Runde
qualifiziert. Während Titelverteidiger BFC Preussen gegen den TSV Lichtenberg kampflos weiterkam, unterlag Ligakonkurrent Füchse Berlin im Nordderby Landesligist Concordia Wittenau mit 2:4. Mit den Spielen VSG Altglienicke gegen Stern Britz und FSV Hansa 07 gegen FC Viktoria 89 wurde die erste Runde Anfang dieser Woche komplettiert. Die Auslosung der 2. Hauptrunde erfolgt am Donnerstag um 18 Uhr.

SH
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