Gefährlicher Schmuck?

Die Paternostererbse
Im Urlaub Schmuck kaufen? Warum nicht, man hat endlich einmal Zeit, Ringen, Armbändern oder Halsketten seine Aufmerksamkeit zu widmen. Aber wer denkt, ein schönes Schmuckstück aus Silber am Hals zu tragen, kann sich nicht mehr unbedingt sicher sein, was er sich damit gesundheitlich möglicherweise antut. Untersuchungen ergaben, dass vor allem Schmuckstücke aus Südostasien gefährliches Cadmium enthielten. Cadmium ist eines der giftigsten Metalle überhaupt und kann im Körper nicht ungefährliche Schäden verursachen. Zwar kann der Schmuck der Gesundheit nur schaden, wenn man ihn in irgendeiner Weise zu sich nimmt, also in den Mund steckt, daran leckt oder knabbert. Das ist zwar bei Schmuck nicht wirklich üblich, aber schließlich kann ein Baby oder Kleinkind danach greifen und es in den Mund nehmen. Dieser Gesundheitsgefährdung hat man 2011 in der EU-Kommission mit einer Verordnung Rechnung getragen. Seit dem 10. Januar 2012 darf kein Schmuck (einschließlich Modeschmuck) in den Verkehr gebracht werden, dessen Metallteile mehr als 0,01 Masseprozent Cadmium enthalten. Das gilt aber nur für die EU und nicht für den Rest der Welt. Daher Vorsicht! Es ist ratsam, ganz genau zu prüfen, wo und welchen Schmuck man einkauft. Silber-Schmuckstücke unsicherer Herkunft sollte man sich nicht um den Hals hängen und Kinder davon fern halten. Das Gift kann zu weichen Knochen, Nierenversagen und bei kleinen Kindern sogar zu Hirnschäden führen. Aufgrund des attraktiven Aussehens erfreut sich Schmuck aus der Paternostererbse zunehmender Beliebtheit. Die Paternostererbse stammt ursprünglich aus Indien, heute ist sie in den Tropen der ganzen Welt verbreitet. Die blutroten Samen mit dem schwarzen Fleck hängen aufgereiht zu Halsketten und Armbändern auf Märkten. Doch Vorsicht, wenn man an so einer Kette herumkaut und eine zerkaute Erbse verschluckt, kann es zu Vergiftungen und sogar zum Tod kommen. In der Paternostererbse lauert ein todbringendes Protein, das sogenannte Abrin. Es ähnelt in seiner physiologischen und toxischen Beschaffenheit Schlangengiften. Sollten Sie mit den Gedanken spielen, Ihre nicht mehr benötigten Kostbarkeiten, eventuell auch wegen der Bedenken hinsichtlich nicht nachvollziehbarer gesundheitlicher Beeinträchtigungen während des Tragens von bestimmten Schmuckstücken, veräußern zu wollen, dann sind Sie bei Dipl.-Ing. Hartmut Krüger im EDELMETALLCENTER Waidmannlust goldrichtig. Er gibt auch diese Hinweise und würde sich über einen Besuch im Ladengeschäft Waidmannsluster Damm 176A (direkt am S-Bhf. Waidmannslust) sehr freuen. Geöffnet ist montags bis donnerstags 10 bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr.


PR-Redaktion / P.R.
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