Rekordnachwuchs auf der Pfaueninsel

Gerade mal handtellergroß: ein frisch geschlüpftes Pfauenküken auf der Pfaueninsel. (Foto: SPSG/Jan Uhlig)
Berlin: Pfaueninsel |

Wannsee. Mehr als 20 Pfauenküken im Alter von zwei bis sechs Wochen sind auf der Pfaueninsel geschlüpft. In den nächsten Tagen werden noch weitere Küken erwartet. Das ist der bisher größte Bruterfolg.

Besucher können den Nachwuchs bereits im Pfauenaufzuchtgehege und in der historischen Volière bestaunen. Um sie vor Füchsen, Krähen, Mardern und Waschbären zu schützen, bleiben sie dort ein halbes Jahr.

Die Küken tragen zum Teil schon kleine Krönchen, allerdings noch nicht das typische, blau und grün schillernde Prachtgefieder. Darauf müssen sie und die Besucher noch ein wenig warten. Es beginnt bei den Hähnen erst im Alter von drei Jahren zu wachsen, dann sind sie geschlechtsreif. Die Cornelsen-Stiftung spendete 2003 ein Pfauenaufzuchtgehege. Seitdem wurden jährlich sechs bis acht Tiere herangezogen. „Ziel der Zucht ist es, die Pfauenpopulation dauerhaft zu sichern“, sagt Jan Uhlig, von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), zu der die Pfaueninsel gehört. Etwa 45 Pfauen leben derzeit auf der Insel, davon 15 in der Voliere und im Aufzuchtgehege. Die anderen Vögel bewegen sich das ganze Jahr über frei.

Die ersten Pfauen kamen 1795 aus dem Gut Sacrow auf die 88 Hektar große Insel, die seit diesem Zeitpunkt ihren Namen trägt. Sie bildeten den Grundstock für die Menagerie, die bis 1842 existierte und auch Affen, Löwen, Bären und Kängurus beherbergte. uma
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