100 000 Euro fließen in die Jugendarbeit

Wannsee. Laut Jugendstadträtin Christa Markl-Vieto (B’90/Grüne) fließen rund 100 000 Euro zusätzlich in den Bereich der internationalen Jugendarbeit des Bezirks.

Mittlerweile hat eine Jury getagt und rund 20 Projekte vorgeschlagen. Der Jugendhilfeausschuss hat seine Zustimmung erteilt und das Bezirksamt Projektvereinbarungen mit den Trägern und Einrichtungen der Jugendarbeit unterzeichnet.

Ein kleines Projekt entwickelte die Jugend Freizeit Einrichtung (JFE) Wannsee im Rathaus Wannsee, Königstraße 42. Sie wird sich in Theorie und Praxis mit Entwicklungshilfe und fairen Handel befassen. Noch im Juni soll das Projekt starten. "Dazu planen wir mit bis zu zehn Interessenten im Alter von zwölf bis 17 Jahren den Besuch eines FAIR-Trade-Ladens", erläutert David Hopp von der JFE Wannsee. "Mit Flaschensammeln wollen wir den Jugendlichen verdeutlichen, dass das Geld bei uns mitunter auf der Straße liegt, weil wir nicht sorgsam mit unseren Resourcen umgehen. Dabei sollen die Teilnehmer des Projektes für Probleme wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Globalisierung oder Wert des Geldes und fairen Handel sensibilisiert werden."

Mit dem Erlös aus dem Flaschenpfand sollen Nahrungsmittel aus einem Entwicklungsland oder aus einer bestimmten Region gekauft werden, wofür sich die Jugendlichen im Vorfeld entscheiden werden. Anschließend soll mit diesen Produkten gemeinsam gekocht werden. Den Höhepunkt bildet dann ein gemeinsames Essen. Vom Bezirk gab es für das Projekt "Entwicklungshilfe und fairer Handel" 120 Euro.


Michael Kahle / m.k.
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