Johannes Niemeyer malte auch "Ruinen in Potsdam"

Wannsee. Gemälde und Zeichnungen des Steinstückener Malers Johannes Niemeyer sind bis zum Sonntag, 1. September, in der Galerie Mutter Fourage in der Chausseestraße 15 a in Wannsee zu sehen.

Der 1889 geborene Maler und Architekt führte ein offenes Haus. Sein Künstlersalon in der Exklave Steinstücken war indes bis zum Viermächteabkommen 1971 für Besucher nur schwer zugänglich. Neben seinen Bildern war vor allem sein Garten ein Anziehungspunkt für Gäste. Zudem verarbeitete er in seinen Bildern Eindrücke von seinen Reisen. Sie führten ihn in die Schweiz und die Türkei, nach Frankreich, Italien und in Deutschland vor allem an die Ostsee, wo er als Kind gelebt hatte.Niemeyers Landschaften aus Babelsberg sind ebenso eindringlich wie die Menschen in den "Ruinen von Potsdam", die er 1945 abbildete. Niemeyer starb am 10. Februar 1980 mit 91 Jahren in seinem Haus in Steinstücken, dem West-Berliner Außenposten mit Zufahrt, umgeben von DDR-Grenzwächtern.

Die Ausstellung ist freitags ab 14 Uhr, sonnabends und sonntags von 12 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen. Mehr Infos unter 805 23 11.

Martinus Schmidt / mst
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