Kurkuma das neue Superfood

Kurkuma ist eine im ostasiatischen Raum beheimatete Pflanze, die breite dunkelgrüne Blätter ausbildet und einmal im Jahr eine dekorative Blüte zeigt. Unter der Erde verbirgt das Zarte grün einen wahren Schatz. Zu den Ingwerpflanzen gehörend, bilden sich kräftig gelbe Rhizome an den Wurzeln. Ähnlich dem Ingwer, nur von intensiver Farbe und mit einem milden, leicht herben Geschmack ist die Knolle ein fester Bestandteil in der Küche geworden. Bekannt ist Kurkuma auch unter dem Namen Gelbwurz oder Safranwurzel.

Kurkuma - lecker und gesund

Kurkuma wird häufig als gepulvertes Gewürz verwendet. In Currymischungen ist das Pulver für die gelbe Färbung verantwortlich und Kurkuma findet auch als Würzung in Kaffee und Tee eine wachsende Liebhaberzahl.
In der indischen Heilkunde wird Kurkuma als Heilmittel bei Störungen von Magen und Darm angewendet. Eine Anregung der Gallenfunktion fördert die Verdauung und ist hilfreich nach dem Genuss von fettem Essen oder Kaffee.
Das herbe Gewürz hat sich durch seinen positiven Einfluss auf den Organismus den Status Superfood erobert.

Welche Kraft steckt in der Pflanzenwurzel?

Kurkuma wird als "Gewürz des Lebens" bezeichnet und verfügt über folgende Inhaltsstoffe, die wichtig für den Organismus sind.
Cineol ist ein ätherisches Öl, das antiseptisch und schleimlösend wirkt. Zusätzlich aktiviert es das zentrale Nervensystem. Carotine stärken, zusammen mit Vitamin A die Abwehrkräfte. Kurkumin regt die Reizübertragung an den Zellen an. Zusätzlich liefert die Wurzel die Vitamine A, B1, B2, B3, C und E und versorgt den Körper mit den Mineralstoffen Zink, Selen, Kalium, Mangan.

Die Kombination der Wirkstoffe kann nahende Erkältungen abwehren und das Immunsystem stärken. Die entzündungshemmende Wirkung lindert Schmerzen bei Arthrose und Arthritis, ohne die unangenehmen Nebenwirkungen, die bei Medikamenten auftreten können. Kurkuma wird eine schmerzhemmende Wirkung bei Kopfschmerzen zugesprochen. Bei einer Störung der Impulsübertragung zwischen den Zellen können die Inhaltsstoffe normalisieren.
Thematisiert wird die Möglichkeit Krebs mit der Unterstützung von Kurkuma zu heilen. Untersuchungen zeigen, dass das Gewürz Einfluss auf die Körperzellen nimmt. Beteiligt sind daran sekundäre Pflanzenstoffe. Die Zellwände werden gestärkt und vor dem Eindringen von krankheitsauslösenden Erregern geschützt. Das Wachstum von Tumoren kann damit verlangsamt, vielleicht sogar gestoppt werden. Im Tierversuch zeigt Kurkuma, begleitend zur Krebstherapie gute Ergebnisse. Inwieweit die Ergebnisse auf den menschlichen Organismus übertragbar sind, muss noch erforscht werden. Die Einnahme von Kurkuma auch über einen langen Zeitraum ist nahezu nebenwirkungsfrei.

Kurkuma- frisch, gepulvert oder als Kapsel

Zur Unterstützung und Vorbeugung, besonders in der kalten Jahreszeit ist die regelmäßige Einnahme von Kurkuma über die tägliche Nahrung sinnvoll. In gut sortierten Lebensmittelabteilungen gibt es die Kurkumawurzel frisch. Mit einem kleinen Löffel ist die Schale schnell abgeschabt und die Knolle kann ähnlich, wie Ingwer verarbeitet werden. Alternativ kann Kurkumapulver eingesetzt werden. Diese eignet sich auch zur Zahnpflege, einmal täglich die Zahncreme durch Kurkuma ersetzt lässt die Zähne weißer erscheinen und sie fühlen sich glatt und gepflegt an.

Für eine heilkundliche Anwendung wird ein Pflanzenextrakt angesetzt. Mit einer alkoholischen Lösung wird ein Auszug erstellt, der eine genaue Wirkstoffmenge beinhaltet. Dieser Extrakt wird zu Kapseln und Tabletten verarbeitet und ist im Handel erhältlich.


Mehr dazu unter: https://www.kurkuma-wurzel.info

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