Gefahr durch Munition an der Margaretenhöhe?

Wartenberg. Die Ruinen auf dem ehemaligen Polizeigelände ziehen Brandstifter an und sind ein Müll-Schandfleck. Manche vermuten dort noch Munitionsbestände.

Vielen Anwohnern ist das ehemalige Gelände, das die Polizei und die Feuerwehr an der Margaretenhöhe zu Ausbildungszwecken nutzte, ein Ärgernis. Die Brache wird als illegaler Müllplatz genutzt, im vergangenen Jahr gab es hier sogar einen Fall von Brandstiftung. Um das rund 28 Hektar große und abgezäunte Gelände ranken sich viele Gerüchte. So mancher vermutet auf dem Gelände, das heute vom Liegenschaftsfonds Berlin verwaltet wird und auf dem sich einst auch eine Fabrik für Feuerwerkskörper befand, noch Munitionsbestände. Der Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksverordnetenversammlung, Gregor Hoffmann, hakte nun beim Bezirksamt nach, was es mit dem Gelände genau auf sich habe. Denn Anwohner sind beunruhigt und fragen nach der Entwicklung des Geländes.

"Auf dem Gelände lagert keine Munition", heißt es nun in der Antwort des Bezirksamts. Das Amt stützt sich auf Aussagen des Liegenschaftsfonds Berlin, das eingehende Gebäude- und Geländebegehungen durchgeführt hatte. Um weitere Einbrüche in die alten Bunker zu verhindern, wurden Stahlsicherungen angebracht und Lücken in Mauern geschlossen. Das Gelände soll jedoch eine Brache bleiben, heißt es. Denn das Bezirksamt plane nicht, das Gelände als Bauland auszuweisen, sondern zu renaturieren.


Karolina Wrobel / KW
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