Neue Wege im Volkspark Rehberge: Sanierung soll 2019 beginnen

Wedding. Das Grünflächenamt plant ab 2019 „eine umfassende Wegesanierung für Teilbereiche des Volksparkes Rehberge“, wie aus einem Bericht an die Bezirksverordentenversammlung (BVV) hervorgeht.

Die zuständige Stadträtin Sabine Weißler (Grüne) erklärte dies in ihrem Antwortschreiben auf einen BVV-Beschluss von Juni.

Die Bezirksverordneten hatten das Bezirksamt aufgefordert, „geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Seenbildung nach starken Regenfällen im Park Rehberge zu vermeiden bzw. zu verringern“. Das Wasser könne nicht auf Wegen versickern oder ablaufen und stehe zum Beispiel auf der Brücke nahe der Gartenanlage Steinwinkel wochenlang auf dem Weg, heißt es.

Laut Weißler könne das Straßen- und Grünflächenamt wegen der knappen Mittel nur einfache Reparaturarbeiten ausführen. Die Erfolge seien meist nur von kurzer Dauer. Weil die Wege alt und sanierungsreif sind, würde es immer wieder zu Pfützenbildungen kommen.

Vorbereitende Maßnahmen für die Wegesanierung sollen 2019 beginnen. Allerdings rechnet die Behörde mit „langwierigen Abstimmungsprozessen mit diversen Beteiligten“. Weil es sich beim Volkspark Rehberge, dem Goethepark und dem Plötzensee um ein zusammenhängendes Landschaftsschutzgebiet und ein Gartendenkmal mit direktem Anschluss an stehende und fließende Gewässer handelt, müssen das Landesdenkmalamt, das Amt für Umwelt und Naturschutz sowie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz beteiligt werden. Auch die Anwohner des Parks werden gefragt und können sich am Planungsprozess beteiligen. DJ
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