Bademeister nicht schuld

Wedding. Der Bademeister vom Freibad Plötzensee hat keine Schuld an dem Tod eines 35-jährigen Kameruners am 19. Juli gegen 10.45 Uhr. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, haben Ermittlungen ergeben, dass der Rettungsschwimmer keine Möglichkeit hatte, den Ertrinkenden zu retten. Er wurde zudem erst zehn Minuten später über den Unfall informiert. Das Unglück ereignete sich gegenüber dem Aufsichtsgebiet des Bademeisters an einer illegalen Badestelle. Mehrere Zeugen hatten behauptet, dass der Bademeister aufgrund seiner angeblichen rechtsextremistischen Gesinnung den 35-jährigen Afrikaner vorsätzlich hat ertrinken lassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen mehrerer Strafanzeigen. Sie wies jetzt darauf hin, dass jeder, der weiterhin behauptet, der Bademeister habe den 35-Jährigen absichtlich ertrinken lassen, mit Strafanzeigen wegen Verleumdung rechnen muss.


Dirk Jericho / DJ
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