Café Leo kann bleiben: Bezirksamt verlängert Ausnahmegenehmigung

Berlin: Café Leo |

Wedding. Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) hat nach Protesten die Ausnahmegenehmigung für den Imbisswagen auf dem Leopoldplatz verlängert.

Eine Onlinepetition zum Erhalt des Cafés haben mittlerweile über 13 000 Leute unterschrieben. Wie berichtet, sollte die Ausnahmegenehmigung Ende des Jahres enden. Anwohner, Politiker und die Stadtteilvertretung „mensch.müller“ wollten, dass der Wagen solange bleiben kann, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist. Auf dem Platz war ursprünglich ein festes Café-Gebäude geplant. Spallek geht davon aus, dass „innerhalb der nächsten Wochen eine abschließende Abstimmung zum Konzept erfolgen kann, die auch die Frage eines gastronomischen Angebotes auf dem Leopoldplatz beinhaltet.“ Unter anderem müsse geklärt werden, ob das Café Leo auf der privaten Fläche (der Platz vor der Kirche gehört der Kirchgemeinde) oder mittelfristig auch im Bereich der geschützten Grünanlage stehen kann. Betreiber Hüseyin Ünlü kann bis zum Abschluss des Verfahrens Kaffee und alkoholfreie Getränke verkaufen. Das Café wurde 2011 als sozialer Treffpunkt im Rahmen des Programms „Aktive Zentren“ eröffnet. Es hat, wie damals erhofft, die schwierige Situation auf dem Platz verbessert. DJ
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.