Sprung ins Wasser: Bäderbetriebe starten Freibadsaison / Los gehts am 1. Mai

Berlin: Kombibad Seestraße |

Wedding. Die Berliner Bäderbetriebe starten in den Sommer. Die Strandbäder Wannsee und Weißensee sind bereits geöffnet. In Wedding macht das Strandbad Plötzensee als erstes am 1. Mai seine Tore auf.

Wegen des kalten Wetters will Andreas Scholz-Fleischmann, Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder-Betriebe (BBB), „mit etwas gebremster Kraft in die Freibadsaison starten“. Während am 1. Mai alle natürlichen Strandbäder öffnen, können Schwimmer ab dem 13. Mai in die Außenbecken des Kombibades Seestraße. Das 2012 komplett sanierte 50-Meter-Becken sowie das Nichtschwimmerbecken – beide für knapp zwei Millionen Euro damals mit Edelstahlplatten ausgekleidet – sind sehr beliebt. Das Kombibad Seestraße steht auf Platz Drei der Top 15 der Berliner Bäder. Insgesamt betreuen die Bäderbetriebe 62 Hallen-, Strand- und Sommerbäder. 5,9 Millionen Gäste zogen 2016 dort ihre Bahnen. Das sind rund 440 000 Gäste weniger als 2015. Hauptgrund war das durchwachsene Sommerwetter, wie Bäderchef Andreas Scholz-Fleischmann zur Bilanzpressekonferenz sagte. Ins Kombibad Seestraße kamen 2016 exakt 228 002 Schwimmer. Den ersten Platz belegte die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark mit 592 687 Gästen, gefolgt vom Zweitplatzierten, dem Stadtbad Schöneberg (310 451 Gäste). Auf Platz 15 landete das Stadtbad Tiergarten mit 146 106 Besuchern.

Am 3. Juni öffnen dann auch die letzten Sommerbäder ihre Tore. Abkühlung im kalten Nass gibt es wieder im Sommerbad Humboldthain und im Kindersommerbad Monbijou im Monbijoupark. Noch bis einschließlich 30. April kann man die Sommer-Mehrfachkarte zum Vorverkaufspreis erwerben. Für 60 Euro bekommt man 20 Eintritte. Ab dem 1. Mai kostet die Karte dann 70 Euro. Wer die Mehrfachkarte kauft, sollte sie diesen Sommer auch „abschwimmen“. Wie die Bäderbetriebe sagen, wollen sie damit „den sportlichen Ehrgeiz der Gäste wecken“, denn die Karte ist nur diese Freibadsaison gültig. „Der Ansporn funktioniert“, sagt Annette Siering vom Vorstand der Bäderbetriebe. „Als wir die Karte 2015 zum ersten Mal eingeführt haben, konnten wir rund 11 000 davon verkaufen; im Jahr darauf waren es schon über 15 000.“ In diesem Jahr geht Siering davon aus, dass diese Zahl noch übertroffen wird. DJ
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