Anwohner fürchten Investruine an der Bernkasteler Straße

Weißensee. Auf der Baustelle in der Bernkasteler Straße 8 ruhen seit Monaten die Bauarbeiten wegen eines anhängigen Insolvenzverfahrens.

Anwohner berichten wiederholt, dass dort bereits Rückbauarbeiten stattfanden. Die Baustelle mache einen desolaten Eindruck. Unter anderem werde auf dem Grundstück inzwischen immer wieder illegal Müll entsorgt. Sie befürchten, dass die Baustelle lange Zeit eine Investruine bleiben könnte.

Auf Anfrage teilt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) mit: „Nach Rücksprache mit der ausführenden Baufirma konnte Folgendes in Erfahrung gebracht werden. Erstens: Die Baustelle und die Einfriedung werden regelmäßig durch die Baufirma oder durch ein beauftragtes Unternehmen kontrolliert. Und zweitens: Es sind weiterhin Fragen zur Finanzierung zu klären. Es kann nach derzeitigem Erkenntnisstand davon ausgegangen werden, dass nach Klärung der Finanzierung die Bauarbeiten weitergeführt werden.“ Wann? Das kann allerdings noch niemand vorhersagen.

Kirchner erklärt weiterhin, dass diese Baustelle jetzt durch Mitarbeiter des Außendienstes des Bau- und Wohnungsaufsichtsamtes in regelmäßigen Abständen kontrolliert werde. „Festgestellte Mängel, zum Beispiel an der Einfriedung, werden durch den zuständigen Technischen Sachbearbeiter an die verantwortliche Baufirma mit der Aufforderung zur kurzfristigen Mängelbeseitigung angezeigt“, so der Stadtrat. BW
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