Marode Sportgebäude an der Rennbahn- und Hansastraße werden dieses Jahr saniert

Weißensee. Sie werden viel genutzt, sind aber inzwischen sehr in die Jahre gekommen: die beiden großen Sportanlagen in Weißensee.

Umso erfreulicher ist es, dass der Senat in diesem Jahr sein Sanierungsprogramm für Berliner Sportstätten fortsetzt und in das Stadion an der Hansastraße sowie die Sportanlage an der Rennbahnstraße investiert. Dafür machte sich vor allem der Weißenseer SPD-Abgeordnete Dennis Buchner stark. Er ist sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Abgeordnetenhaus. Für die Sportanlage Rennbahnstraße werden im Rahmen des Sportanlagensanierungsprogramms 2017 insgesamt 200.000 Euro bereitgestellt. Mit diesem Geld solle die Sanierung des Sportfunktionsgebäudes weiter vorangetrieben werden, berichtet Buchner. „Unter anderem sollen mit diesen Mitteln die Sanierung der Fassade sowie die Herrichtung eines behindertengerechten Zugangs erfolgen.“

Weiterhin stellt der Senat eine halbe Million Euro für Arbeiten auf dem Gelände des Stadions an der Hansastraße zur Verfügung. Dort soll laut Buchner die langersehnte energetische Sanierung des Hauptgebäudes vorgenommen werden. Die Arbeiten umfassen eine Erneuerung von Dach, Fassade und Fenstern.

Diese Sanierungsarbeiten kommen vor allem den dort trainierenden Sportvereinen zugute. An der Rennbahnstraße trainiert vor allem die Fußballabteilung des SV Blau-Gelb, die einen sehr großen Jugendbereich hat. Im Stadion an der Hansastraße sind unter anderem der WSV Weißenseer Sportverein und der Rugbyklub 03 Berlin zu Hause. Beide Anlagen werden jede Woche von Tausenden Sportlern beim Training, bei Punktspielen und Sportfesten genutzt.

Dass in die Weißenseer Sportanlagen investiert werden kann, hängt unter anderem damit zusammen, dass das Sportanlagensanierungsprogramm für das Haushaltsjahr 2017 um 4,5 Millionen Euro aufgestockt wurde. Damit stehen für ganz Berlin nun finanzielle Mittel in Höhe von 18 Millionen Euro für sanierungsbedürftige Sportanlagen zur Verfügung – so viel wie noch nie zuvor, erklärt Dennis Buchner. „Ich freue mich, dass unsere Bemühungen im Abgeordnetenhaus erfolgreich waren, die Mittel zur Sanierung von Sportanlagen aufzustocken“, so der Weißenseer weiter. BW
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