Zum Tag des Buches befragten Schüler Schriftsteller

Klaus Farin las aus seinem Bestseller und diskutierte mit Schülern über Jugendkulturen. (Foto: BW)

Weißensee. Die Heinz-Brandt-Sekundarschule möchte mit besonderen Projekten ihre Schüler für Literatur und das Lesen begeistern. So startete sie vor einigen Wochen das Projekt Lern- und Lesepaten und organisiert in Zusammenarbeit mit der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek immer wieder Lesungen.

Anlässlich des Tages des Buches hatte sich die Schule gleich mehrere Autoren und Buchexperten eingeladen. So konnte Deutschlehrer Stefan Grzesikowski, der sich engagiert um die Leseförderung an der Schule kümmert, die Autoren Klaus Farin, Michael Wildenhain, T. A. Wegberg und die Comic-Autorin Kat Menschik begrüßen. Sie alle boten in den siebten und achten Klassen Workshops an.

Klaus Farin schrieb den Bestseller "Krieg in den Städten". In diesem geht es um junge Leute, die wegen ihrer Vorlieben oder ihres Aussehens einer bestimmten Szene zugerechnet und von anderen ausgegrenzt werden. Sein Bestseller ist gerade wieder aufgelegt worden. In seinem Workshop sprach er mit den Schülern über jugendliche Subkulturen. Michael Wildenhain las vor Schülern indes aus seinem Buch "Blutsbrüder" In dem geht es um die Freunde Darius und Hakan. Letzterer will gegen aggressive Araber und Türken vorgehen, obwohl er selbst Türke ist. Das Buch beschäftigt sich mit den Themen Gewalt und Rechtsradikalismus. Des Weiteren konnten die Schüler von einer Buchbinderin erfahren, wie Bücher gebunden und restauriert werden. Sie erfuhren mehr über Kaligrafie, und zum Abschluss gab es einen Poetry Slam, eine "Dichterschlacht" der Schüler.

Um in der Leseförderung weiter voranzukommen, sind der Schule übrigens noch Lesepaten willkommen Diese treffen sich mit Schülern einmal die Woche in einem Raum der Schule in der Langhansstraße 120.

Wer Lesepate werden möchte, kann sich mit dem Verein Bürgernetzwerk Berlin in Verbindung setzen. Weitere Informationen dazu im Internet auf http://asurl.de/pos oder bei Stefan Grzesikowski unter 925 12 08.

Bernd Wähner / BW
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