Die Wiedergeburt von Marx und Lenin: Kunstwerke zu „100 Jahre Oktoberrevolution“ zu sehen

Die Fotokünstler Thomas Mascher und Roland Willaert sind in der Ausstellung in einem Videoclip als Lenin und Marx zu sehen. (Foto: Roland Willaert)
Berlin: Galerie Emma T. |

Weißensee. Die neue Ausstellung in der Galerie Emma T. ist ungewöhnlich. Galerist Thomas Mascher greift ein Thema auf, das viele gar nicht auf dem Schirm haben: „100 Jahre Oktoberrevolution“.

Die russische Revolution hatte Folgen für die Entwicklung der gesamten Welt, für Europa und für Deutschland. Nach heutigem, gregorianischem Kalender, fand sie am 7. November statt. Weil in Russland seinerzeit aber noch der julianische Kalender galt, der seinerzeit erst den 25. Oktober anzeigte, erhielt dieses Ereignis der Weltgeschichte den Namen „Oktoberrevolution“.

Galerist Thomas Mascher konnte für die von ihm geplante Gemeinschaftsausstellung Künstler unterschiedlicher Genres gewinnen. Ihre Werke thematisieren den Untergang des Zarenreichs, die von Marxismus-Leninismus-Stalinismus geprägte Sowjetunion, den Großen Vaterländischen Krieg, den Kalten Krieg und die Auflösung und den Zerfall der Weltmacht. In der Ausstellung „100 Jahre Oktoberrevolution“ sind unter anderem Collagen von Karl Baum und Wolfgang Franke, Malerei von Isabel Pauer, Metallobjekte von Manfred Sährig sowie Fotografien von Thomas Mascher und Roland Willaert zu sehen.

Mascher und Willaert sind übrigens auch die Darsteller eines amüsanten Kurzfilms zur Wiedergeburt von Marx und Lenin, der in der Ausstellung zu sehen ist. BW



Geöffnet ist die Ausstellung in der Galerie Emma T. in der Lehderstraße 60 bis zum 3. November dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.
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