Geschichte in Geschichten: Jürgen Kirschke gab neuen Weißensee-Kalender heraus

Jürgen Kirschke stellte erneut einen historischen Kalender zusammen. (Foto: Bernd Wähner)

Weißensee. Druckfrisch ist der neue Kalender „2016 Berlin-Weißensee“ ab sofort erhältlich.

Der Heimatforscher Jürgen Kirschke hat mit Unterstützung der Weißenseer Heimatfreunde erneut eine Jahresübersicht mit historischen Motiven und passenden Texten zur Geschichte des Ortsteils zusammengestellt. Kirschke, bis vor zwei Jahren selbst Vorsitzender der Heimatfreunde, gestaltete vor acht Jahren erstmals solch einen besonderen Weißensee-Kalender. Die kleine Auflage war damals sofort vergriffen. In den vergangenen Jahren wurde der Kalender dann in höherer Auflage gedruckt und war bei den Weißenseern stets begehrt.

Für den neuen Kalender stand Kirschke vor einer besonderen Herausforderung: Es gibt im kommenden Jahr kein Jubiläum im eigentlichen Sinne im Ortsteil, auf das er im Kalender verweisen könnte. Trotzdem gelang es dem Autor, einen interessanten Kalender mit Geschichten zur Geschichte Weißensees zusammenzustellen. Auf jedem Monatsblatt stellt er ein historisches Ereignis vor. So ist zum Beispiel mehr über die Errichtung der Telegraphenstation vor 139 Jahren, die Gründungsversammlung des Vereins „Jüdische Arbeiterkolonie und Asyl in Weißensee bei Berlin“ vor 115 Jahren sowie die Gründung der Neuen Berliner Pferdebahngesellschaft 1876 zu erfahren.

Der Kalender kostet zehn Euro, die dem Verein Heimatfreunde Weißensee zugute kommen. Erhältlich ist er in einigen Weißenseer Buchhandlungen, in der Park-Klinik und natürlich bei den Weißenseer Heimatfreunden. Diese haben Sprechzeiten mittwochs von 15 bis 18 Uhr in ihrem Büro in der Brotfabrik am Caligariplatz 1. BW
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