Schnitzlers Frühwerk "Anatol" auf der Bühne der Brotfabrik

Weißensee. Die Bühne der Brotfabrik am Caligariplatz präsentiert am 25. Oktober das Schauspiel "Anatol" von Artur Schnitzler. Regisseurin Johanna Hasse inszenierte es neu für die Bühne der Brotfabrik.

Das Besondere an diesem Stück: Es besteht aus fünf Einaktern, die sich zu einem Ganzen zusammenfügen. Es geht um Anatol (gespielt von Matthias Hinz), der von einer Liebesbeziehung zur nächsten lebt. Dabei hat er immer die Hoffnung, die ideale, die einzig wahre Liebe zu finden.

Zur Seite steht ihm sein bester Freund Max (Peter Johan). In Gesprächen, in denen Anatol wortgewandt und schwärmerisch über seine Affären und Liebschaften berichtet, ist es der Skeptiker Max, der immer einen kühlen Kopf behält und seinem Freund immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Die fünf Frauen, die sich in unterschiedlicher Weise mit Anatol einlassen, werden von der wandlungsfähigen Melissa Anna Schmidt gespielt.

Bei "Anatol" handelt es sich um ein Frühwerk Schnitzlers. In ihm geht es um Treue und die Suche nach wahrer Liebe. Das Stück stammt zwar aus dem Jahre 1893, aber das Thema ist aktuell wie eh und je.

Der Eintritt kostet zwölf, ermäßigt acht Euro. Karten können unter 471 40 01 sowie per E-Mail karten@brotfabrik-berlin.de reserviert werden.

Bernd Wähner / BW
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