Am 100-Höfe-Wettbewerb können sich jetzt auch Weißenseer beteiligen

Weißensee. Das Bezirksamt veranstaltet in diesem Jahr erneut seinen 100-Höfe-Wettbewerb. Bis 16. September können sich Hausgemeinschaften, Vereine, Genossenschaften, Kitas, Eigentümer und Hausverwaltungen bewerben.

Teilnehmen können alle, die in einem Gründerzeitquartier wohnen. In diesem Jahr können auch die Weißenseer mitmachen. Den 100-Höfe-Wettbewerb initiierte das Bezirksamt Prenzlauer Berg Ende 1999. Nach der Bezirksfusion wurde er vom Bezirksamt Pankow übernommen. Zunächst wurde weiter die Begrünung von Höfen und Vorgärten in Prenzlauer Berg gefördert. Weil in den dortigen Gründerzeitquartieren inzwischen viel saniert wurde, entschied das Bezirksamt, das Programm auch auf die Ortsteile Weißensee und Pankow auszudehnen.Bislang konnte über die Jahre die Umgestaltung von 60 Innenhöfen gefördert werden. Neben dem Fördergeld für die Gestaltung der Höfe kamen auch sogenannte Ordnungsmaßnahme-Mittel zum Einsatz. Diese werden von der Sanierungsverwaltungsstelle des Bezirksamtes zum Beispiel bereitgestellt, wenn vom Hof Betonschichten, Bitumen, altes Pflaster oder Mauerreste zu entfernen sind. Ende 2012 wurde das Programm, weil es über Jahre ein Erfolg war, von der Deutschen Umwelthilfe und der Stiftung Lebendige Stadt als herausragendes Projekt ausgezeichnet. Das bestärkte den Bezirk weiterzumachen.

Bis zum 16. September können nun Vorschläge für Projekte im Jahre 2014 eingereicht werden. Ein besonderer Fokus liegt auf Innenhöfe und Freiflächen an Mehrfamilienhäusern sowie auf Freiflächen an Kitas und Jugendklubs. Aus den Bewerbungen werden von einer Jury die Projekte ausgewählt. Die Maximalförderung pro Hof beträgt 600 Euro.

Grünflächen in Innenhöfen sind kleine Oasen. In den dicht bebauten Quartieren der Stadt laden sie zum Verweilen ein. Ist der Hof von Beton oder Asphalt befreit, können Beete und Rasenflächen angelegt, Bäume gepflanzt, Sitzecken eingerichtet oder Spielgeräte aufgebaut werden.

Wettbewerbsunterlagen können bei Monika Schröder von der Stadterneuerungsgesellschaft Stern unter 44 36 36 30 oder per E-Mail an schroeder@stern-berlin.de angefordert werden.

Bernd Wähner / BW
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